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Julia Szabo sorgt für fitte Retter

Feuerwehr-Dienstsport Julia Szabo sorgt für fitte Retter

Jeden Samstag von 16.30 bis 18.30 Uhr wird in der Halle des KSF- Zentrums für die Freiwilligen nun Feuerwehr-Dienstsport unter fachkundiger Anleitung geboten.

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Die Feuerwehrleute aus allen Bad Endbacher Ortsteilen können ab sofort unter fachlicher Anleitung etwas für ihre Ausdauer tun und sich so auch für kraftraubende Einsätze mit Atemschutzgeräten fit machen.

Quelle: Peter Piplies, Thorsten Richter

Bad Endbach. Der Kurs startete nun mit einem Dutzend Aktiver aus Wommelshausen. Bei Berufsfeuerwehren gehöre der Dienstsport zum Alltag, erklärte Christian Pfeifer, Wehrführer in Wommelshausen. Denn im Ernstfall muss nicht nur jeder Handgriff sitzen, auch die körperliche Fitness müsse stimmen. Vor allem für Atemschutz-Geräteträger sei ein Einsatz sehr belastend, erklärte Pfeifer.

Die Einsätze mit Atemschutz nähmen immer mehr zu. Das gelte nicht nur für die Berufsfeuerwehren sondern ebenso für die ehrenamtlichen Retter. Die Atemschutz-Geräteträger müssen nicht nur alle drei Jahre die arbeitsmedizinische „Untersuchung G 26-3“ durchlaufen, sondern auch jährlich eine Atemschutz-Gewöhnungsstrecke erfolgreich absolvieren.

Dies sei nicht einfach, schließlich müssten Feuerwehrleute im Ernstfall zwischen 20 und 40 Minuten mit dem Atemschutz in verrauchten brennenden Räumen löschen oder nach Menschen suchen.Da die Mitglieder der freiwilligen Feuerwehren nur selten hauptberuflich als Spitzensportler arbeiten, könne es hin und wieder zu Problemen bei den schwierigen Tests und Untersuchungen kommen.

Daher haben die Wommelshäuser Feuerwehrleute die Initiative ergriffen und vorbeugend den Dienstsport eingeführt, erläuterte Pfeifer. Die Übungsstunden im KSF- Zentrum seien weder auf die Aktiven aus Wommelshausen noch auf die Atemschutz-Geräteträger beschränkt.

von Peter Piplies

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