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Jugendarbeit trägt erste Früchte

Lohra Jugendarbeit trägt erste Früchte

Die Arbeit des Jugendpflegers Lucas Krusche, der für Lohra und Hartenrod zuständig ist, trägt erste Früchte.

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Lucas Krusche ist stolz auf den von Jugendlichen umgestalteten Jugendraum in Lohra.

Quelle: Silke Pfeifer-Sternke

Lohra. Noch steht die mündliche Prüfung zu seinem Studium „‚Soziale Arbeit“ aus, dann hat der 25-jährige Lucas Krusche offiziell das Rüstzeug, als Jugendpfleger zu arbeiten. Dass er auf dem Gebiet, vor allem in seinem Wunschstudiengang „Abenteuer- und Erlebnispädagogik“, schon einiges drauf hat, konnte er in dem Projekt „Interkommunale Jugendarbeit“ für die Kommunen Lohra, Gladenbach und Bad Endbach bereits unter Beweis stellen.

Seit Januar dieses Jahres arbeitet Krusche für den bsj (Verein zur Förderung bewegungs- und sportorientierter Jugendsozialarbeit) Marburg, seit April ist er bei den Jugendlichen in Lohra ein bekanntes Gesicht. Zu Beginn war es nicht leicht für ihn. Er musste die Jugendarbeit, die über Jahrzehnte in Lohra brach lag, neu aufbauen.

Die Jugendlichen konzentrierten ihre Treffen auf das Bahnhofsgelände, das störte vor allem die Anwohner. Dort hat Krusche sie abgeholt. Mehrmals ist er dort hingefahren, hat Kontakt gesucht und konnte schließlich die Jugendlichen dafür begeistern, den vorhandenen, aber kaum genutzten Jugendraum nach ihren Wünschen zu gestalten.

Viele Stunden Arbeit und viel Kreativität steckten die Jugendlichen in das Projekt Jugendraum. Nun will Krusche sie fit machen, damit dort eine Selbstverwaltung klappt. Etwa 15 Jugendliche treffen sich dort regelmäßig mit ihm, aus ihrer Mitte soll sich ein Vorstand bilden, der die Kasse verwaltet und der darauf achtet, dass die Regeln eingehalten werden. Wichtigste Regeln sind: Rauch- und Alkoholverbot. Drei Tage pro Woche sollen die Jugendliche den Raum nutzen können, an nur einem wird Krusche nach dem Rechten sehen.

von Silke Pfeifer-Sternke

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