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Jazzen und schmatzen im „Jazzkitchen 2.0“

Marburg Jazzen und schmatzen im „Jazzkitchen 2.0“

Die Hotelfachschüler der Marburger Käthe-Kollwitz-Schule hatten vergangenen Freitag einen erlebnisorientierten Abend mit Mehrgänge-Menü organisiert.

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Die Hotelfachschüler der Käthe-Kollwitz-Schule Marburg organisierten einen Abend mit Mehrgänge-Menü.

Quelle: Karolin Krämer

Marburg. Es sollte ein langer, vor allem aber durchgängig schmackhafter Abend werden, den Billy Cassidy Clay alias Benedikt Prenzel zum Eröffnungsdinner seines „Jazzkitchen 2.0“ an der Käthe-Kollwitz-Schule geplant hatte. Immerhin war er seit den 1920er Jahren aufgrund von „dubiosen Geschäften“ untergetaucht. Es galt also, einiges nachzuholen: Neben einem Neun-Gänge-Menü à drei Vor-, Haupt- und Nachspeisen sorgten Rose Nabinger und die „Kreisjazzwerkerschaft“ mit traditionellen Jazzstücken für die passende Atmosphäre. Während die Zwischengänge dem Gaumen der Besucher schmeichelten, lud die sonore Stimme der Marburger Sängerin unter anderem mit Swing-Klassikern wie „As time goes by“ zum auditiven Schmaus.

Das ausgiebige Menü dürfte zwar die geladenen Gäste entzückt, nicht jedoch Billys „Mädels“ besänftigt haben. Denn diese gingen bei einer Zwischengang-Tanzeinlage alles andere als zimperlich mit ihrem Schlitzohr um. Gerade noch umtänzelt, musste der „Hahn im Korb“ bald erkennen, dass ihm seine Mädels gehörig auf der Nase beziehungsweise auf dem Tisch herumtanzten.

Auch das Publikum blieb vom umgarnenden Federboa-Charme der vier temperamentvollen Damen nicht verschont. Wer sich daraufhin nicht schon an Billys adretten Damen satt gesehen hatte, konnte seinen Appetit bei den darauffolgenden Gängen stillen. Schließlich ging es mit Köstlichkeiten wie „Jazzburger“ oder „Rockstarsorbet“ in die nächste Runde, bevor das süße Ende des Menü-Marathons folgte.

von Karolin Krämer

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