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Hinterland „Ja“ zur Energie GmbH deutet sich an
Landkreis Hinterland „Ja“ zur Energie GmbH deutet sich an
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18:05 06.03.2013
Unbehandeltes Holz aus dem Wald oder von Kommunalbetrieben wird im Biomasse-Heizkraftwerk im Bioenergiepark Bad Arolsen verbrannt. Auch diese Sparte der erneuerbaren Energien könnte ein Geschäftsfeld der künftigen Lahn-Dill-Bergland Energie GmbH sein. Quelle: Armin Ha§
Bad Endbach

Während der Sitzung des Haupt- und Finanzausschusses der Gemeinde Bad Endbach wurde am Dienstagabend die Gründung der Lahn-Dill-Bergland Energie GmbH beraten und einstimmig der Gemeindevertretung empfohlen.

Diplomkaufmann Michael Lenz von der JPLH Consult stellte den Gesellschaftsvertrag der Lahn-Dill-Bergland Energie GmbH vor, zu dem auch Bad Endbachs Bürgermeister Markus Schäfer Erläuterungen abgab.

Wie Schäfer ausführte, wurden bei sechs Bürgermeisterrunden die Struktur der Gesellschaft diskutiert. Es sei von Anfang an auch das Ziel verfolgt worden, Voraussetzungen für eine Bürgerbeteiligung zu schaffen. Die Projekte vor Ort sollen zu 50 Prozent von den Standortkommunen und der Rest von der Lahn-Dill-Bergland-Energie GmbH betrieben werden. 50 Prozent der Lahn-Dill-Bergland Energie GmbH werde von den beteiligten Kommunen getragen. Jeweils zehn Prozent von den Partnern Eon Mitte Natur GmbH, Hermann Hofmann Erneuerbare Energien GmbH und der Zentralen Pfarreivermögensverwaltung der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau.

Mit weiteren zehn Prozent beteiligt sich die Energie-Genossenschaft Lahn-Dill-Bergland eG und mit jeweils fünf Prozent die Stadtwerke Herborn und der Eigenbetrieb Kur-Tourismus-Energie der Gemeinde Bad Endbach. Das Stammkapital beträgt 110000 Euro, wobei sich dieses erhöht, wenn noch andere Kommunen hinzukommen.

Lenz erläuterte den Gesellschaftsvertrag der Lahn-Dill-Bergland Energie GmbH und betonte, dass Grundstückseigentümer nicht zwingend Gesellschafter sein müssten. Diese könnten ihre Grundstücke auch an die Lahn-Dill-Bergland eG verpachten. Den Grundstückseigentümern würde dann eine marktgerechte Pacht bezahlt.

Vorteile einer interkommunalen Beteiligung an der Lahn-Dill-Bergland Energie GmbH seien unter anderem die Minderung des Konfliktpotentials, eine umfassende Bürgerbeteiligung und Gewerbesteuer für die Kommunen, in denen Windanlagen errichtet werden. Durch den Wegfall der Projektentwicklung bestehe die Möglichkeit eines verbesserten Pachtzinses.

Jede an der Lahn-Dill-Bergland Energie GmbH beteiligte Kommune werde an allen Projekten der GmbH wirtschaftlich beteiligt sein. Der Sitz der Gesellschaft sei Bad Endbach, wobei die Struktur der Gesellschaft auf die Organe - Gesellschafterversammlung, Geschäftsführer und Aufsichtsrat - ausgelegt ist.

Anschließend sprachen sich die Mitglieder des Hauptausschusses ebenfalls einstimmig für die Gründung einer Energiegenossenschaft Lahn-Dill-Bergland eG aus. In dieser Genossenschaft können sich die Bürger finanziell an den von der Lahn-Dill-Bergland Energie GmbH zu planenden und auszuführenden Windparkprojekten beteiligen.

von Klaus Peter

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