Menü
Oberhessische Presse | Ihre Zeitung aus Oberhessen
Anmelden
Hinterland In sechster Generation in Familienhand
Landkreis Hinterland In sechster Generation in Familienhand
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
15:59 08.09.2015
Geschäftsführer Edgar Mankel (rechts) und sein Team Alfred Archinal (von links), Carsten Zander, Bernd Schüssler, Jörg Seipp, Manuel Marburger, Albert Sartison, Kai Kämpfer, Andreas Scheuermann, Christian Althaus und Dirk Werner feiern. Quelle: Verena Pophanken
Niederasphe

In der neu fertiggestellten Halle des Bauunternehmens Mankel fand die Feier der beiden Jubiläen statt. Und gefeiert wurde noch aus einem dritten Grund: Edgar Mankel feierte seinen 49. Geburtstag.

Seinen Meistertitel erwarb Edgar Mankel, Bauunternehmer aus Niederasphe, vor 25 Jahren am 28. August 1990. Vier Jahre später übergaben seine Eltern Magdalene und Johann-Heinrich die Geschäftsleitung an ihren Sohn. In sechster Generation führt Edgar Mankel nun das Bauunternehmen, das Bauprojekte in der Umgebung und im Landkreis Marburg-Biedenkopf durchführt.

„Ich breche mit der Tradition, dass jeder männliche Verwandte vom Mankel-Clan mit einem J beginnt“, sagte er im Gespräch mit der OP. Johannes Mankel gründete 1840 das Unternehmen in der Bergstraße in Niederasphe. Erst im Jahre 1970, als der Vater Edgar Mankels das Geschäft von dessen Vater Johannes übernahm, verlegte sich der Geschäftssitz in den Amönauer Weg.

„Das heutige Gelände der Firma kaufte mein Vater kurz nach der Geschäftsübernahme“, so Mankel. Zu Beginn dieses Jahres investierte Mankel in eine neue Halle, die erst am vergangenen Mittwoch mit dem Einbau der Tore fertiggestellt wurde. „Daher bot es sich an, das Firmenjubiläum und meinen Meistertitel an diesem Wochenende zu feiern“, erklärte Mankel.

Anfangsjahre liefen nicht immer nach Plan

In einer kleinen Rede an alle Gäste richtete er seinen Dank an die Belegschaft und seine Familie. Vor allem an seine vor sechs Jahren verstorbene Frau Christiane erinnerte er mit den Worten: „Sie hat lange im Büro mitgearbeitet und in den schlechten Zeiten immer zu mir gehalten und mich unterstützt.“

Gerade zu Beginn seiner Laufbahn als Geschäftsführer des Bauunternehmens lief nicht alles nach Plan. In den vergangenen zehn Jahren jedoch konnte er auf gute Jahre zurückblicken. Die acht Mitarbeiter des Bauunternehmens Mankel sind ein eingeschworenes Team. „Ich höre immer wieder von Kunden, dass das Team seine Arbeit sehr gut macht“, sagt Edgar Mankel nicht ohne Stolz.

Neben gewerblichen Bauten bietet das Unternehmen zudem Rohbauten für Privatpersonen an. „Für schlüsselfertige Häuser bringe ich die Kunden zur Firma Winter-Haus GmbH in Rosenthal.“ Neben dem Bau von Ein- und Mehrfamilienhäusern bietet das Bauunternehmen Edgar Mankel ebenfalls An- und Umbauten sowie Aufstockungen, Restaurierungsarbeiten und Altbausanierungen.

Geldgeschenke werden an Kinderhospiz gespendet

Trotz aller Schwierigkeiten in der Anfangsphase als Geschäftsführer des vom Vater übernommenen Bauunternehmens blickte Edgar Mankel auf sehr schöne Jahre zurück. Die Zusammenarbeit mit seinen Mitarbeitern gestaltet sich freundschaftlich, aber dennoch professionell, so Mankel auf Nachfrage der OP.

Viele Freunde und Nachbarn kamen, um dem Jubilar zu gratulieren. Spenden von Gratulanten wurden gleich in eine Holzkiste gesteckt, die der Maurermeister und Geschäftsführer in der Berufsfachschule gebaut hatte. Es wurde nur ein Einwurfschlitz eingefügt. „Die Spenden überweise ich demnächst an das Kinderhospiz Bärenherz in Wiesbaden“, erklärt Mankel. Bei dem Kinderhospiz handelt es sich um eine Einrichtung für schwer kranke Kinder, die dort ihre letzten Tage mit ihren Eltern und Geschwistern verbringen können.

Werner Klos versorgte die Gäste an seinem Imbissstand. Für die Bedienung mit Getränken sorgte die Burschen- und Mädchenschaft Niederasphe. Dafür waren ein Bierpilz und eine Theke organisiert worden.

von Verena Pophanken