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Hinterland In der Schule ist Malen nicht ihr Ding
Landkreis Hinterland In der Schule ist Malen nicht ihr Ding
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18:01 14.01.2013
Kirchvers

In ihrem Heimatort Kirchvers fühlt sich Regina Schramm, die in Haddamshausen aufgewachsen ist, nach ihrer Heirat seit nunmehr 20 Jahren sehr wohl. Derzeit geht die 42-Jährige ganz in ihrer Rolle als Hausfrau und Mutter von drei Kindern auf und widmet sich als Ausgleich ihrer Alltagstätigkeiten der Malerei.

Ein Zufall sei es gewesen, berichtete Regina Schramm, als ihre Freundin bei einer Tasse Kaffee ihr deren Aquarellbilder gezeigt und sie dann in einem Volkshochschulkurs in Heskem ihre Liebe zu der Malerei entdeckt habe.

„Malen war während meiner Schulzeit nicht mein Ding“, denkt sie über ihr bis dahin verborgenes Talent nach, was sie über einen Zeitraum von vier Jahren in Heskem dann entwickelte. Der Tod ihrer Mutter vor fünf Jahren sei ein Einschnitt gewesen und habe dafür gesorgt, dass sie ihr künstlerisches Schaffen für ein Jahr unterbrochen habe.

In ihrem Wohnzimmer hat Regina Schramm ihr kleines Atelier aufgebaut und freut sich besonders auf die wöchentlichen Abende und das Zusammentreffen in der Europaschule in Gladenbach, wo sie zusammen in einer „netten Gruppe“ unter Anleitung von Veronika Lüdke-Paulshofen ihre Malfertigkeiten verfeinert.

So beteiligte sie sich vor wenigen Wochen an einer Ausstellung in der Volksbank in Gladenbach und präsentierte dort auch ihr jüngstes Werk, das den Titel „Schlüssel zur Freiheit“ trägt, die Freiheitsstatue vor der Skyline New Yorks darstellt und das als Geburtstagsgeschenk für ihr 17-jähriges Patenkind entstanden ist.

Menschen und die Faszination fremder Kulturen sowie exotische Tiere, das sind Motive für Renate Schramm, die sie mit viel Liebe zum Detail gestaltet und deren Ausdrucksformen, das ist gerade bei ihren Motiven in der Tierwelt auffällig, keinesfalls aggressiv sind sondern ein eher fürsorgliches und sie nennt es „braves“ Miteinanderumgehen darstellen.

Für sie bedeute es Entspannung, Menschen oder Gruppen zu porträtieren und sich dabei mit Fantasie in die Rolle derselben zu versetzen, die miteinander diskutieren oder sich als aufmerksame Betrachter eines Objektes darstellen.

Regina Schramm engagiert sich auch ehrenamtlich und arbeitet seit sechs Jahren im Kirchenvorstand ihrer Heimatgemeinde mit. Dieses Aufgabenfeld findet sie sehr spannend. Mit ihrem wachen Auge für Details hat sie die Liebe zur Fotografie entdeckt und trägt mit ihren Fotografien und ausgewählten Motiven aus der Natur, seien es zum Beispiel Schneeglöckchen als erste aus dem Schnee erwachende Frühlingsboten oder aber ein sonnendurchfluteter Blätterwald zur Gestaltung des Gemeindebriefes der evangelischen Kirchengemeinde und damit zu dessen Titelblatt bei.

Die Mitarbeit im Kirchenvorstand gefalle ihr sehr gut und sie kann sich durchaus eine weitere Amtszeit vorstellen, wenn das Votum auf ihre Person fällt, erklärt Regina Schramm.

Die gelernte Hauswirtschafterin ist auch zur Stelle, wenn in der Küche des Kirchverser Kindergartens Hilfe nötig ist. Kochen - und dies am liebsten in einer Großküche - bedeute für sie kein Stress, versichert Regina Schramm, die ihren Beruf im einem Marburger Altenheim, dem Stift St. Jakob, erlernte, in der Klinik „Sonnenblick“ arbeitete und ins Schwärmen kommt, wenn sie an ihre ehemaligen Arbeitsstellen bei der Deutschen Bahn in Gießen und Marburg denkt, wo sie die schönste Zeit ihres Berufslebens verbracht habe.

Einen späteren Wiedereinstieg in das Berufsleben kann sich Regina Schramm durchaus vorstellen, wenn ihre Kinder erwachsen werden.

von Helga Peter

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