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In Steffenberg beginnt die Eiszeit

Neue Eisfläche In Steffenberg beginnt die Eiszeit

Ob Eishockey-Spiel, Eisstock-Turnier oder einfach Schlittschuhlaufen: Auf der neuen Eisfläche kamen alle Besucher auf ihre Kosten.

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Einige Zuschauer hatten die jungen Eishockeyspieler während ihres Spiels zur Eröffnung der Eisfläche in Niedereisenhausen.

Quelle: Martina Westermann

Niedereisenhausen. Weit mehr als 100 Besucher kamen zur Einweihung des neuen Eisplatzes im Steffenberger Ortsteil Niedereisenhausen. Direkt neben dem Bürgerhaus können sich nun junge und alte Eislauffans mit Schlittschuhlaufen, Eishockeyspielen und Eisstockschießen vergnügen.

Möglich gemacht hat das der im vergangenen Herbst gegründete „Förderverein Freibad Steffenberg“. Der bereits mehr als 180 Mitglieder zählende Verein hat es sich zur Aufgabe gemacht, das Ortsteildenken zu überwinden und Steffenberg für alle seine Einwohner attraktiver zu machen. „Wir verstehen uns als integrativer Verein“, erläutert Vorsitzender Günther Scheibehenne. Dazu gehört für ihn nicht nur die Verbundenheit aller Steffenberger Ortsteile, sondern auch die Zusammenarbeit mit anderen Vereinen.
Der Förderverein setzt sich nicht nur für den Erhalt des Steffenberger Freibades ein, die Vereinsmitglieder wollen auch weitere attraktive Freizeitmöglichkeiten in der Gemeinde anbieten. „Unser Anliegen ist es, dass die Eisfläche künftig in jedem Winter zu einer festen Einrichtung im Ort wird“, erklärt Scheibehenne. In den anderen Jahreszeiten könnte der Platz zum Inlineskaten und Inline-Hockey-Spielen, oder auch zum Sommer-Eisstockschießen genutzt werden. „Vielleicht begeistern sich ja sogar so viele Leute für das Eisstockschießen, dass sich ein eigener Verein dafür gründet“, hofft Scheibehenne.

Vor einer ganzjährigen Nutzung steht aber erst noch die Bereitschaft der Gemeinde Steffenberg, die provisorisch hergerichtete Fläche ordentlich zu asphaltieren. In zahlreichen Stunden begradigten Mitglieder des Fördervereins die unebene Wiese neben dem Bürgerhaus. Tatkräftig unterstützt wurden sie dabei von Bernd Keil und seinem Bagger. „Selbst an Silvester hat Keil noch bis zum Abend gebaggert“, berichtet Scheibehenne.

von Martina Westermann

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