Volltextsuche über das Angebot:

17 ° / 8 ° Sprühregen

Navigation:
Impfstoffe rollen ab 2011 vom Band

Wirtschaftsstandort Marburg Impfstoffe rollen ab 2011 vom Band

Der Festakt zur Inbetriebnahme des Marburger Standortentwicklungsprojektes (MARS) von Novartis in Marburg wurde zwar verschoben, dennoch sind die Arbeiten laut Unternehmen im Zeitplan.

Voriger Artikel
Viel Lob für „tollen Genossenschaftler“
Nächster Artikel
Drei Wahlen steigen am Sonntag

Ein Mitarbeiter belädt in den neuen Produktionsanlagen von Novartis Vaccines and Diagnostics am Standort Görzhäuser Hof eine Ultrazentrifuge mit einem Rotor. Im Frühjahr soll die reguläre Impftstoffproduktion beginnen.

Quelle: Novartis

Marburg. Das Energiegebäude ist bereits in Betrieb und versorgt die Baustelle und das Qualitätskontroll-Gebäude, das schon im Januar bezogen und eingeweiht wurde, mit Wasser, Strom, Druckluft, Dampf und Kälte. In den Produktionsanlagen werden derzeit Validierungsläufe für die Vorbereitung der behördlichen Zulassungen durchgeführt. Die Gesamteröffnung der Anlagen, in denen Impfstoffe gegen Frühsommer-Meningoencephalitis (FSME) und Tollwut hergestellt werden, soll im Frühjahr 2011 stattfinden.

Eigentlich war die Eröffnung des 168-Millionen-Euro-Projektes für den 22. September geplant, wurde nun aber noch einmal um ein halbes Jahr verschoben. Wie das Unternehmen auf Anfrage der OP mitteilte, aber nicht, weil die Arbeiten im Verzug sind, sondern weil sich jetzt gezeigt habe, „dass einige der wichtigsten Ehrengäste an diesem Tag verhindert sein werden“. Dazu komme eine zusätzliche routinemäßige aber unangekündigte Inspektion durch die amerikanische Gesundheitsbehörde FDA (Food and Drug Administration), die laut Novartis einer intensiven Vor- und Nachbereitung bedarf.

Derzeit laufen die sogenannten Validierungsläufe für die Vorbereitung der behördlichen Zulassungen. Damit werden die Anlagen eingerichtet, und es wird geprüft, ob die Produkte wie vorgeschrieben hergestellt werden. „Die Inbetriebnahme der Anlagen läuft planmäßig. Ab Frühjahr kann die reguläre Produktion der Impfstoffe beginnen“, hieß es gestern aus der Pressestelle. Einige der später 300 Mitarbeiter würden bereits in den neuen Produktionshallen arbeiten.

von Katharina Kaufmann

Mehr lesen Sie am Freitag in der Printausgabe der OP.

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Hinterland

Auf der Meinungsseite der OP finden Sie Kommentare zu lokalen und regionalen Ereignissen und zum politischen Weltgeschehen. Sportliche "Einwürfe" und lokale Glossen gehören zum meinungsstarken Erscheinungsbild der Oberhessischen Presse. mehr