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Im September hat das Warten ein Ende

Wettbewerb Im September hat das Warten ein Ende

33 Unternehmen aus ganz Hessen haben die „Juryliste“ und damit die vorletzte Wettbewerbsstufe des „Großen Preises des Mittelstandes 2012“ erreicht. Mit dabei sind auch sechs heimische Betriebe.

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Die Marburger Tapetenfabrik J.B. Schaefer – hier der geschäftsführende Gesellschafter des Kirchhainer Unternehmens, Ullrich Eitel, an einer Tapetendruckmaschine – stand schon des Öfteren auf der Juryliste des „Großen Preises des Mittelstandes“.

Quelle: Katharina Kaufmann

Marburg. Für den 18. Wettbewerb um den „Großen Preis des Mittelstandes 2012“ sind in den 16 Bundesländern 3589 Unternehmen von mehr als 1400 Kommunen, Institutionen, Kammern, Verbänden, Firmen und Einzelpersonen nominiert worden. Das ist gegenüber dem Vorjahr eine deutliche Steigerung und gleichzeitig Rekord in der 18-jährigen Geschichte des Wettbewerbs.

Fast ein Viertel der nominierten Betriebe erreichte anschließend auch die „Juryliste“ und damit die vorletzte Stufe des Wettbewerbs. Aus dem Landkreis sind dort Uphoff PR & marketing aus Marburg, die Fus & Sohn Möbelwerkstätten und Innenausbau GmbH aus Kirchhain, die Hof Sonderanlagenbau GmbH aus Lohra, die Marburger Tapetenfabrik J.B. Schaefer GmbH & Co. KG aus Kirchhain, die vor Kurzem in weclapp GmbH umbenannte Segal Systems GmbH aus Marburg und die VR Bank HessenLand eG dabei. Auf der Nominierungsliste hatten insgesamt 16 Betriebe aus dem Landkreis Marburg-Biedenkopf gestanden.

Der „Juryliste“ ging die Nominierung und das Einsenden der unternehmensspezifischen Erhebungsunterlagen voraus. 57 Juryfragen mussten von den Teilnehmern beantwortet werden. Diese wurden daraufhin einem Check durch die Jury unterzogen, die dann die sogenannte „Juryliste“ erstellte. Unter den Unternehmen der „Juryliste“ sind sowohl Newcomer, die erst in den vergangenen fünf Jahren gegründet wurden als auch Unternehmen, die mehr als 150 Jahre alt sind, die bereits zahlreiche Krisen, Währungsreformen und sogar Kriege überstanden haben.

Jetzt heißt es für die auserwählten Betriebe: Warten. Bis Ende Juni hatten die zwölf Regionaljurys die Aufgabe, über die Preisträger und Finalisten ihrer Region zu befinden. Die Ergebnisse werden allerdings erst im September in der Auszeichnungsgala verkündet. Bis dahin bleiben sie streng geheim.

Zur Bewertung orientierten sich die Juroren an fünf Kriterien: Gesamtentwicklung des Unternehmens, Schaffung/Sicherung von Arbeits- und Ausbildungsplätzen, Modernisierung und Innovation, Engagement in der Region sowie Service, Kundennähe und Marketing. Unternehmen, die nach Auffassung der Jury, alle diese Kriterien vereinen kommen schließlich auf die „Auszeichnungsliste“ und werden entweder als „Finalisten“ oder als „Preisträger“ geehrt.

von Katharina Kaufmann

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