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Hinterland Im Auweg sollen Parkplätze entstehen
Landkreis Hinterland Im Auweg sollen Parkplätze entstehen
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21:05 08.05.2012
Biedenkopf

Ein gemeinsamer Antrag der SPD- und UBL-Fraktion, der den Magistrat beauftragt, die Planung von Parkflächen für Pkw und Busse am Gelände des Biedenkopfer Bahnhofes einzuleiten, fand das einstimmige Votum des Parlamentes.

Mit diesen Parkplätzen, so Fritz Schlagowsky (SPD), würde die Attraktivität der Innenstadt gesteigert und auch eine Entlastung des Marktplatzes vom stehenden Verkehr erreicht. Eine Parkmöglichkeit für Busse sei in der Innenstadt noch nicht zufriedenstellend vorhanden.

Zwei weitere gemeinsame Anträge der SPD- und der UBL-Fraktion befürwortete das Parlament einstimmig. Laut dem ersten soll geprüft werden, ob ein Bürgerbus für Biedenkopf als Ergänzung zum öffentlichen Nahverkehr möglich ist. Insbesondere die Bürger der Stadtteile, so ist aus der Sitzungsvorlage zu entnehmen, würden an Infrastruktur verlieren, wobei sich die Abdeckung ihrer Grundversorgung auf die großen Stadtteile konzentriere. Dadurch seien die Bürger immer stärker auf öffentliche oder private Verkehrsmittel angewiesen.

Der RNV könne diesen wachsenden Mobilitätsbedarf nicht zufriedenstellend abdecken. Die Organisation eines Bürgerbusses könne den Mangel an Mobilität reduzieren. Zudem solle der Magistrat prüfen, ob eine Zusammenarbeit mit Nachbarkommunen möglich sei. Mit dem zweiten Antrag wird der Magistrat beauftragt, die Planung für den Busbahnhof Wallau einzuleiten und diese bis Mitte 2013 abzuschließen. Begründung: Der Bereich Bahnhofsstraße/Hohe Straße habe sich in den vergangenen Jahren zu einem zentralen Umsteigeplatz für Schüler und Reisende entwickelt. Durch die gestiegenen Schülerzahlen sei die Situation beim Umstieg von Bus auf Bahn sehr schwierig geworden, wobei auch eine Gefährdung von Personen in Stoßzeiten nicht auszuschließen sei.

Die Stadtverordnetenversammlung sprach sich einstimmig für die Wiederwahl des Vorstehers für das Ortsgericht Biedenkopf II Siegfried Stark und dessen Stellvertreter Werner Achenbach aus.

Wie Bürgermeister Joachim Thiemig berichtete, sei der Haushaltsplan 2012 samt Haushaltssicherungskonzept ohne Auflagen genehmigt worden. Heinz Olbert (BB) wollte wissen, ob es Pläne gebe, eine gewerbliche Fläche in Kombach in Richtung Buchenau zum Solarpark zu machen. Diese Fläche an der B 62 ist seit 1995 als gewerbliche Baufläche ausgewiesen, erklärte Thiemig. Da produzierendes Gewerbe dort von den Kombachern nicht besonders erwünscht sei, sei ein Solarpark angedacht. Nun warte man auf Stellungnahmen der Besitzer der Grundstücke, um die Bereitschaft der Eigentümer zu diesem Projekt und zum Grundstücksverkauf zu klären.

von Klaus Peter

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