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Hinterland Zauberer vertreibt die Regenwolken
Landkreis Hinterland Zauberer vertreibt die Regenwolken
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15:06 26.07.2017
Zum Höhepunkt des Festes gab es von Zauberer Michael Stern (unten) für die kleinen Zuschauer Herzen, Blumen und Hunde aus Luftballons. Quelle: Peter Piplies
Hartenrod

40 fleißige Helfer hatten alles vorbereitet: in der Schutzhütte und auf dem Gelände im Wetzlarer Weg aufgeräumt, Tische und Bänke aufgebaut sowie für Essen und Getränke gesorgt.

Los ging es am Samstagnachmittag mit einem großen ­
Kuchen- und Tortenbuffet. Als dann um halb vier der Zauberkünstler vor der Schutzhütte­ ­
aus seinem Auto stieg, verzogen sich auch noch die letzten Regenwolken, wie der Vorsitzende Rainer Simon berichtete. So konnte der Magier ­Michael Stern aus Stadtallendorf seine jungen Zuschauer auf der kleinen Open-Air-Bühne im wahrsten Sinne des Wortes verzaubern: Er ließ rote Kugeln und große Würfel einfach verschwinden und zog aus einem zuvor unsichtbaren Kartenspiel ­eine von einem Zuschauer markierte Karte hervor.

Die Kinder waren begeistert und dem Zauberer bei dem einen oder anderen Trick behilflich. Die kleine Jana beispielsweise konnte­ ein paar Kugeln wegzaubern, während ihre Schwester Luna eine gelbe Ente entdeckte, die sich zwischen Zaubertüchern zu verstecken versuchte. Leon­ schließlich sollte auf einen ­Regenschirm des Zauberkünstlers aufpassen, was jedoch nur leidlich gelang. Denn die bunte Plane des Schirms war plötzlich verschwunden. Stattdessen waren nun bunte Tücher an das Gerippe gebunden.

Wanderer werden 
regelmäßig bewirtet

Nach der Show hatte Stern noch genügend Zeit, um den kleinen Zuschauern aus Luftballons kleine Herzen, Blumen oder Hunde zu formen. Leider wurde das Wetter mit dem Verschwinden des Zauberkünstlers wieder schlechter. So waren beim Schlagerabend ab 19 Uhr nicht so viele Gäste da, wie von den Hartenroder „Franzosen“ erwartet und erhofft.

Am Sonntagmorgen ging das Sommerfest mit einem musikalischen Frühschoppen weiter. Am Nachmittag gab es wieder Torten, Kuchen und heißen Kaffee.

Gutes Essen und ausreichend Getränke bekommen Wanderer und alle Besucher übrigens jeden Mittwoch in der Schutzhütte, die von der Interessengemeinschaft Frankreich (IGF) bewirtschaftet wird, aber der Gemeinde gehört. Zwischen 11 und 19 Uhr halten IGF-Chefkoch Otto Hinder und seine Helfer jeweils neben dem Stammgericht Würstchen, Pommes und Hackbraten wechselnde Angebote wie Schnitzel, Fleischkäse oder Sauerkraut mit Bauch für die Gäste zu moderaten Preisen.

Es ist die fünfte Wandersaison in Kooperation mit der Gemeinde Bad Endbach, in der die Hartenroder „Franzosen“ ihre Hütte für alle Sportler, Naturfreunde und heimische Ausflügler öffnen und an kalten Tagen für ihre Gäste die Schutzhütte beheizen.

von Peter Piplies