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Hund Balu bremst Kugel der „Flinken Wittis“

Traditionspflege Hund Balu bremst Kugel der „Flinken Wittis“

Riesigen Zulauf hatte am Himmelfahrtstag das traditionelle Hommertshäuser Boßel-Turnier des Kegelclubs „Flotte 13“.

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Der Vierbeiner Balu war ganz wild auf die Kugel der „Flinken Witti-Boßler“.Foto: Ingrid Lang

Hommertshausen. Beim Boßeln, das sich vor allem in Nordfriesland großer Beliebtheit erfreut, geht es darum, dass die Kegler mit wenigen Würfen auf einer zuvor festgelegten Strecke mit ihrer Kugel schnell ans Ziel gelangen.

Während des gesamtem Boßeln wird die Mannschaft von einem Schiedsrichter begleitet, der die Würfe notiert. Die markierte Strecke war diesmal 3,99 Kilometer lang. Die angetretenen Jugendmannschaften ließen ihre Kugeln auf einer kürzeren Strecke rollen. Startpunkt war die Straße „In der Aue“. Von dort führte die Strecke, mal leicht ansteigend, mal leicht abfallend, über Kurven auf geteerten und geschotterten Wegen bis zum Auwald, dann Richtung Mornshausen und zurück unterhalb der Friedhofshalle entlang bis zum Ziel in der „Mittelwiese“.

Insgesamt 26 Mannschaften sowie zwei Jugendteams beteiligten sich am Boßeln. Jede Mannschaft besteht aus fünf bis sieben Personen. Die Kugel wird abwechselnd von den einzelnen Teilnehmern möglichst weit gerollt, wobei der Punkt, an dem die Kugel liegen bleibt, von dem Schiedsrichter markiert wird. Die Mannschaften die zum Teil mit Bollerwagen, Kind und Hund unterwegs waren, hatten sichtlich viel Spaß. Bei den „Flinken Witti-Boßlern“ bremste Hund Balu auf der Strecke immer wieder die rollende Kugel ab und sorgte so für viel Spaß. Hin und wieder mussten Kugeln gesucht werden, da sie im hohen Gras oder im Graben landeten. Zum Abschluss der Veranstaltung erhielten die Erstplatzierten jeweils einen Pokal.Gesamtsieger wurde die Herrenmannschaft „Otto Ame“ um „Kapitän“ Christopher Koch.

Sie benötigte für die Gesamtstrecke nur 69 Würfe. Nur drei Würfe mehr brauchte die gemischte Mannschaft „Susi und ihre Strolche“ um Susanne Reuter, gefolgt von der Damenmannschaft „Frauen-Power“ mit 88 Würfen um Mia Gessner. Bei der Jugend siegte mit 41 Würfen die Mannschaft „Keine Ahnung“.

von Ingrid Lang

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