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Kollekte finanziert Auto der Johanniter

Hospizdienst Kollekte finanziert Auto der Johanniter

Der Hospizdienst der Johanniter in Marburg hat ein neues Fahrzeug. Übergeben wurde es von Dr. Franca D‘Arrigo, Referentin für stationäre Altenpflege der Diakonie Hessen, deren Mitglied die Johanniter sind. Das Fahrzeug soll dem ambulanten Hospizdienst bei seiner Tätigkeit im Landkreis dienen.

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Marco Schulte-Lünzum (von links), Gertrud Rücker, Dr. Franca D‘Arrigo, Julia Kunz, Katharina Lochmann und Helmut Freiherr Schenk zu Schweinsberg bei der Übergabe des Autos.

Quelle: Michael Noll

Marburg. Der noch relativ unbekannte Dienst hilft Hinterbliebenen zwischen Stadtallendorf und Biedenkopf bei der Trauerbegleitung und der persönlichen Auseinandersetzung mit Sterben, Tod und Trauer. Der Aufwand ist besonders in den ländlichen Regionen hoch, aber dank der 80 ehrenamtlichen Helfer im ­Hospizdienst können die Johanniter jedem Hilfe anbieten, der sie sucht.

„Der Bedarf hat sich erhöht“, berichtete Helmut Freiherr Schenk zu Schweinsberg, der ehrenamtliche Regionalvorstand. Die ambulante Betreuung füllt bei der Unterstützung der Familien, die zum Beispiel aus beruflichen Gründen nur wenig Zeit haben, oder bei Alleinstehenden eine Lücke. Das Fahrzeug dient damit auch der Aufstellung des Hospizdienstes für die nächsten Jahre.

Finanziert wurde der Ford Fiesta mit 10.000 Euro aus Kollektemitteln der evangelischen Landeskirche. „Es wird nicht nur gesammelt, es kommt auch was an“, sagte Dr. D‘Arrigo. Die unkomplizierte und schnelle Umsetzung des Projekts zeigt die gute Kooperation zwischen der Diakonie und den Johannitern. „Es hieß, schicken sie mir einen Auftrag zu, dann können wir überweisen“, erzählt Marco Schulte-Lünzum, Regionalvorstand der Johanniter. Das neue Gefährt soll sofort zum Einsatz kommen.

von Michael Noll

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