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Holzhausen will „anerkannter Erholungsort“ werden

Besichtigungstour Holzhausen will „anerkannter Erholungsort“ werden

Der beschauliche Ort Holzhausen am Hünstein erhält am 25. August Besuch von Vertretern des Regierungspräsidiums (RP) Kassel, die sich vor Ort informieren, ob der Dautphetaler Ortsteil als „anerkannter Erholungsort“ klassifiziert werden kann.

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Ob Holzhausen das Potenzial zum Erholungsort hat wird sich nach dem Besuch von Vertretern des Regierungspräsidiums (RP) Kassel, herrausstellen.

Quelle: Archivfoto

Holzhausen. Um 10.30 Uhr treffen sich Vertreter des Ortes mit der Besuchergruppe am Rathaus in Dautphe, dann geht es auf Besichtigungstour. Noch weiß Ortsvorsteher Hans Joachim Kramer nicht, wie die Tour im Einzelnen geplant ist. Doch er und seine Mitstreiter werden nicht unvorbereitet sein.

Ihr Ziel ist es, mit dem Prädikat an die touristische Hochzeit des Orts anzuknüpfen, der zu seinen besten Zeiten (in den 1980er Jahren) bis zu 5  660 Gäste beherbergte, die rund 40 900 Übernachtungen buchten.

Die Idee, erneut das Prädikat „Luftkurort“, das Holzhausen bis in die 1990er Jahre führte, zu beantragen, verwarfen die Verantwortlichen. Es hätte erheblich größerer Anstrengungen bedurft, um es erneut zu erhalten. Deshalb entschied sich der Ortsbeirat, die abgespeckte Variante „anerkannter Erholungsort“ zu beantragen, um wieder mehr Touristen anzusprechen.

Dass es klappen kann, davon ist Ortsvorsteher Kramer überzeugt. „Wir haben uns viele Gedanken gemacht. Ich bin zuversichtlich, dass wir den Titel kriegen“, sagte er. Ein Halt bei der Besichtigungstour mit den Vertretern des RP soll die Kulturscheune sein. Ob nun zu Beginn oder am Ende – das vermochte der Ortsvorsteher noch nicht zu sagen.

von Silke Pfeifer-Sternke

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