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Hohles Haar schützt Reh vor Kälte

Biedenkopf Hohles Haar schützt Reh vor Kälte

Wenn‘s draußen kalt ist, macht es sich der Mensch zu Hause gemütlich warm, und er sorgt dafür, dass seine Haustiere nicht frieren. Doch wie überlebt das Wild? Volker Klingelhöfer gibt Antworten.

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Ein Reh springt durch den Schnee oberhalb von Ockershausen.  Die besondere Beschaffenheit ihres Fells schützt diese Wildtiere vor Kälte. Diese kleine Maus hat längst vorgesorgt und sie mit Haselnüssen eingedeckt.

Quelle: Thorsten Richter

Biedenkopf. „Wildtiere verfügen über andere Möglichkeiten, sich vor der Kälte zu schützen“, sagt Klingelhöfer. Er ist Pressesprecher der Jägervereinigung Hinterland und erklärt: „Rehe haben beispielsweise  Haare im Winterfell, die hohl und gewellt sind, und so   ein Luftpolster bilden, das sehr gut gegen die Kälte isoliert.“

Bei Rehen und Hirschen senke sich außerdem die Anzahl der Herzschläge und   gleichzeitig die Körpertemperatur, erklärt er und ergänzt: „Die Tiere kommen so auch mit relativ wenig Nahrung aus, denn im Winter ist es recht schwierig, an Nahrung zu gelangen.“

Es sei nicht schwer, sich vorzustellen, dass diese Tiere verhältnismäßig viel Energie verbrauchen, wenn sie von Hunden oder Menschen in ihren Einständen gestört werden und dann panisch flüchten, sagt der Experte und erläutert: „Energie, die sie eigentlich bitter nötig brauchen, bis sie dann im Frühjahr wieder genug frisches Futter vorfinden, das den Energiespeicher auffüllt.“

von Hartmut Berge

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