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Hinterland Höhn findet geöffnete Türen vor
Landkreis Hinterland Höhn findet geöffnete Türen vor
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20:57 31.08.2010
Bürgermeisterkandidat Rainer Höhn (stehend) diskutiert bei dem „Tag der offenen Tür“ mit Besuchern auch über das Thema Straßensanierung. Quelle: Salomé Weber

Biedenkopf. Der Bürgermeisterkandidat startet sein Programm um 11 Uhr mit einem Besuch beim Technischen Hilfswerk (THW) in Biedenkopf, das seinen „Tag der offenen Tür“ feiert. Dort informiert er sich bei einem Rundgang über die Ausstattung, die Ausbildungsmittel und die Einsätze des THW.

„Die Förderung der Vereine, der Jugend und des Ehrenamtes liegen mir sehr am Herzen, deshalb will ich mich vor Ort darüber informieren“, erklärte der Polizei-Hauptkommissar. Die Arbeit der Vereine und der Ehrenamtlichen ermögliche erst eine umfassende Jugendarbeit und sei daher sehr bedeutsam für Biedenkopf und seine angrenzenden Ortsteile. „Ich weiß, wie wichtig die Vereine sind, da ich selbst in vielen tätig bin und mich engagiere“, ergänzt er.

Um 12.30 Uhr setzt der 50-Jährige sein Programm im Biedenkopfer Seniorenzentrum des Deutschen Roten Kreuzes fort. Dort findet am Samstag ein weiterer „Tag der offenen Tür“ statt und auch dort informiert sich Höhn bei einem Rundgang über die Bewohner, die Ausstattung, die Verpflegung und Angebote des Zentrums. Danach sucht er das Gespräch mit den Besuchern.

Die lenken das Gespräch auf das Thema Straßensanierung in Biedenkopf und den umliegenden Ortsteilen. Besonders die marode Straße bei der Lahntalschule stellt nach Meinung der Gäste eine Gefährdung für Schüler dar. Der Zustand mancher Straßen sei marode, gibt Höhn zu. Er erklärt, man müsse zunächst alle Straßen erfassen und dann Prioritäten setzen. Er ergänzt: „Eines meiner Hauptanliegen ist es, Politik transparenter zu machen, damit die Bürger die Entscheidungen der Politiker besser nachvollziehen können und das Vertrauen der Bürger in die Politik wächst.“

Denn man könne von einem Anlieger nicht von einem Tag auf den anderen Geld für die Sanierung einer Straße erwarten, wenn dieser nicht eine gewisse Zeit vorher über Bauvorhaben informiert worden sei und somit Zeit hatte, sich auf diese Aufgabe vorzubereiten und Geld zurückzulegen.

Als es anfängt zu regnen wechselte das Thema zum Wetter, dann zu sportlichen Aktivitäten und schließlich zu den Möglichkeiten, die die Region rund um Biedenkopf bietet. „Wenn wir aus der Tür gehen, stehen wir mitten in einem Urlaubsgebiet“, freut sich Höhn. Die Gäste stimmten ihm lachend zu. Darüber hinaus sei es ihm auch sehr wichtig, Biedenkopf als Wohnort und als Standort für Gewerbebetriebe attraktiver zu gestalten und die bereits vorhandene Attraktivität der Stadt zu kommunizieren. Dafür besichtigte Höhn auch die umliegenden Stadtteile Biedenkopfs, „um mir ein Bild vor Ort zu machen“, erklärte er.

Wenn es nach ihm ginge solle es einen zentralen Ansprechpartner geben, der einerseits den Kontakt zu Interessenten herstellt und andererseits als Ansprechpartner fungiert. Diese neue Stelle solle vom vorhandenen Personal gedeckt werden.

Um 13 Uhr steht der nächste Programmpunkt auf der Tagesordnung: Eine Delegiertenversammlung der Freien Wähler. Bei der Begrüßungsrede betonte der Kandidat: „Ich möchte authentisch und ehrlich sein, deshalb werde ich keine Versprechen geben, die ich hinterher nicht halten kann – dann gebe ich lieber keine Versprechen. Denn ich möchte das Vertrauen der Bürger gewinnen, um etwas zu bewegen.“ Bei der Versammlung beschlossen die Mitglieder des Bürgerblocks Biedenkopf, sich dem Kreisverband der Freien Wähler Marburg-Biedenkopf anzuschließen, um bei der Kreistagswahl 2011 anzutreten.

Als Nächstes stand ein Kartoffelbacken des Kegelclubs „Die fürchterlichen acht“ auf dem Plan, bei dem Höhn Mitglied ist. „Es können sich nicht alle Veranstaltungen um den Wahlkampf drehen, man muss auch Zeit finden, um sich einfach nur mit Leuten zu unterhalten. Wenn mich dann jemand auf ein politisches Thema anspricht, habe ich natürlich nichts dagegen“, sagt der Hauptkommissar. Zum Abschluss ging es dann am Abend auf ein Weinfest des Obst- und Gartenbauvereins nach Eckelshausen.

von Salomé Weber

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