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Hochschulstandort Hinterland?

Biedenkopf Hochschulstandort Hinterland?

Biedenkopf wird vielleicht Hochschulstandort. Die Technische Hochschule Mittelhessen möchte ihr Angebot im Studiengang Ingenieurwesen um die Fachrichtung „Formgebung“ erweitern.

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Uwe Schäkel (links), Vorsitzender des CompetenceCenter Duale Hochschulstudien und Harald Danne möchte in der Region Biedenkopf einen dualen Studiengang anbieten.

Quelle: Archivfoto

Biedenkopf. Heimisch werden soll das Studienangebot in der Region Biedenkopf, wie die THM mitteilt. Bereits jetzt bestehen im Ingenieurwesen die Fachrichtungen Elektrotechnik, Maschinenbau, Mikrosystemtechnik und Kälte- und Klimatechnik. Voraussetzung dafür, dass die neue Fachrichtung „Formgebung“ hinzukommt, ist nach Aussage der Technischen Hochschule eine entsprechende Nachfrage aus den Unternehmen. „Die Nachfrage muss aus der Industrie kommen“, sagt Professor Gerd Manthei, Direktor von „StudiumPlus“.

Das Hinterland schwebt den Verantwortlichen als Standort vor, da der Bedarf an qualifizierten Fachkräften im Formenbau hier besonders hoch ist. Die Anregung, die Fachrichtung „Formgebung“ einzurichten, sei aus den Unternehmen und von der Industrie- und Handelskammer Lahn-Dill gekommen, sagt Gerd Manthei. Er sieht einen mehrfachen Vorteil in dem neuen Studiengang. Zum einen sei er noch besser auf die Bedürfnisse der heimischen Unternehmen abgestimmt. Zum anderen profitierten sie von der räumlichen Nähe.

„StudiumPlus“ ist ein Hochschulstudienprogramm, das duale Studiengänge anbietet, bei denen Theorie und Praxis eng verzahnt sind. Aktuell hat StudiumPlus über 400 Partnerunternehmen, in denen die Studierenden lernen.

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