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Hitze verdirbt Händlern das Geschäft

Stadtfest Hitze verdirbt Händlern das Geschäft

Die Hitze hat den Marburger Gewerbetreibenden am vergangenen Sonntag den verkaufsoffenen Tag vermiest: Die Besucher zog es bei Temperaturen über 30 Grad eher ins Freie als in die Läden.

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Kaum Gedränge herrschte in der Marburger Oberstadt während des verkaufsoffenen Sonntags des Stadtfestes. Die Händler machen die Hitze dafür verantwortlich.

Quelle: Thorsten Richter

Marburg . „Die Besucher, die am Sonntag in der Stadt unterwegs waren, die blieben bei diesen Temperaturen lieber im Freien“, stellte Dirk Steinmetz, Vorsitzender der Interessengemeinschaft Südviertel gestern gegenüber dieser Zeitung fest. Das Stadtfest sei an sich eine gute Veranstaltung, „aber diesmal war es einfach zu heiß“, lautete seine Bilanz des verkaufsoffenen Sonntags. Aufgrund der Hitze sei es in den Geschäften eher ruhig gewesen, so seine Einschätzung.

„Wir hatten von den reinen Umsatzzahlen her, einen durchschnittlichen Sonntag“, erklärte Bernd Brinkmann, Mitglied des Werbekreises Nord. Die Seh-Kunden hätten gefehlt, „denn wer gekommen ist, der hatte auch die Absicht etwas zu kaufen“, ergänzte er. Festgestellt hat er, dass die Besucher schon früh kamen, und dass der Besucherstrom im Laufe des Nachmittags immer geringer wurde. „Gleich um 12 Uhr waren viele Leute unterwegs, um 17 Uhr dann fast kaum noch jemand“, sagte Brinkmann.

„Die Hitze war für den Verkauf schon hinderlich“, brachte es Friedrich Bode, Vorsitzender des Werbekreises Oberstadt, auf den Punkt. Die Stadtfest-Gäste hätten nicht viel gekauft, „es war einfach zu warm“. Das gleiche sagte Peter Ahrens vom Kaufhaus Ahrens: „Wir haben eine nicht so erfreuliche Bilanz: Im Vergleich zum Vorjahr haben wir nur die Hälfte des Umsatzes gemacht“, erläuterte der Kaufhaus-Chef. Weil so wenige Menschen unterwegs gewesen seien, habe er dann sogar das Personal reduziert. „Der verkaufsoffene Sonntag ist ein wichtiger Bestandteil des Stadtfestes, aber wegen der Hitze kamen einfach nicht so viele Besucher in die Stadt“, resümierte er.

Auch die Gastronomen in der Innenstadt klagten über weniger Umsatz als in den Vorjahren. Flammkuchen, heiße Baguettes und Bratwürste waren angesichts der Temperaturen bei den Gästen des Stadtfestes nicht so gefragt – Wasser dagegen umso mehr (diese Zeitung berichtete).

von Katharina Kaufmann

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