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Hinterländer Schulen füllen sich

Schweinegrippe Hinterländer Schulen füllen sich

Nach Angaben der Schulleiter der großen Hinterländer Schulen gibt es zur Zeit so gut wie keine neuen bestätigten Fälle von Schweinegrippe.

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Die Produktion von Impfstoff gegen Schweinegrippe geht weiter. Unterdessen sind im Hinterland die ersten Schweinegrippe-Patienten wieder genesen.

Hinterland. Während es vor etwa zwei Wochen noch zirka 60 nachgewiesene Fälle von „Neuer Influenza“ an den großen Hinterländer Schulen gab, ist die Entwicklung seit vergangener Woche rückläufig.

„In der Mittelpunktschule Hartenrod gibt es zurzeit keine nachgewiesenen Fälle von Infektionen mehr“, berichtet Schulleiterin Dorothea Mannshardt. An der Schule waren vor zwei Wochen etwa 30 Schüler erkrankt. „Wir sind dennoch vorsichtig und fordern unsere Schüler regelmäßig auf, sich die Hände zu waschen. In einzelnen Klassen sind noch Schüler erkrankt. Wir wissen aber nicht genau, um welche Arten von grippalem Infekt es sich handelt“, fügt die Pädagogin hinzu.
Ähnliches berichtet auch Norbert Fenner von der Lahntalschule Biedenkopf. Da nicht mehr getestet werde und Eltern nicht verpflichtet seien, Erkrankungen zu melden, könne man keine genauen Angaben machen und müsse von einer hohen Dunkelziffer im Hinblick auf die Schweinegrippe ausgehen. „Wir erfassen aber generell alle Fälle von Erkrankungen unter Schülern, und ich kann daher sagen, dass die Tendenz rückläufig ist“, sagt Fenner.

Harald Becker, Schulleiter der Mittelpunktschule Dautphetal, berichtet, dass die Hysterie um die Schweinegrippe an seiner Schule völlig abgeklungen ist. „Es ist sehr ruhig geworden. Man hält es gar nicht mehr für nötig, mir die exakte Anzahl von infizierten Schülern mitzuteilen“, erläutert Becker.

An der Mittelpunktschule Perftal hingegen gibt es sieben neue Verdachtsfälle von Infektionen, die jedoch nicht bestätigt sind. Schulleiterin Petra Caspers-Naujocks bestätigt die Angaben ihrer Kollegen von den anderen großen Hinterländer Schulen. Man könne keine genauen Angaben machen, da die Ärzte derzeit keine Tests mehr vornehmen.

An der Europaschule Gladenbach erkrankten nach Angaben von Schulleiter Michael Prötzel in den vergangenen Tagen zwei Schüler an der „Neuen Influenza“. Somit haben sich seit Beginn der Schweinegrippewelle vor vier Wochen insgesamt 8 Schüler an der Gladenbacher Gesamtschule mit dem Virus infiziert. „Es ist von einer mäßigen Entwicklung auszugehen“, sagt Prötzel und bestätigt damit ebenfalls die Aussagen seiner Kollegen der anderen Schulen.

von Sascha Becker

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