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Hilfe-Häuser im Hinterland öffnen ihre Türen

St. Elisabeth-Verein Hilfe-Häuser im Hinterland öffnen ihre Türen

„Einblick nehmen, informieren und kennen lernen“ können sich Interessierten in den Wohngruppen in der Region bei den „Tagen der offenen Türen“ vom 14. bis 17. Juni.

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Ein Teil der Mitarbeitender des St. Elisabeth-Verein in der Region Biedenkopf-Dillenburg.

Quelle: Jürgen Jakob

Biedenkopf. Zum 1. Januar 2002 übernahm der St. Elisabeth-Verein Marburg die Betreuungsarbeit und die Mitarbeiter des ehemaligen Jugendheims Staffelberg und eröffnete im selben Jahr das Regionalzentrum „Auf der Kreuzwiese“.

Der zentrale Aspekt der Lebensweltorientierung trug vor zehn Jahren dazu bei, dass viele große Erziehungsheime eine Dezentralisierung vorantrieben. Bundesweit wurden Heimkomplexe aufgelöst und dafür neue kleine Einrichtungen stationärer Erziehungshilfe sowie Lebensgemeinschaften gegründet, die heute das Bild der Jugendhilfe prägen.

„Zudem wurde der Ausbau ambulanter Hilfeformen unterstützt,“ so Regionalleiter Heinz Jürgen Göbel, „der sich allerdings nicht im Sinne des Abbaus von Heimplätzen bewährte, sondern vielmehr zur intensivierten Verantwortungsübernahme öffentlicher und freier Träger der Kinder- und Jugendhilfe verhalf.

Die Überlegungen zur Anbindung der Angebote an den St. Elisabeth-Verein führten dazu, dass in Biedenkopf über ein Regionalbüro diese Angebote weiterentwickelt wurden. Im Oktober 2002 wurden die Räume „Auf der Kreuzwiese 6“ bezogen und die ersten ambulanten Dienste in Gang gesetzt.

Mit den Jugendämtern wurden die Vorstellungen von Qualität und Mitverantwortung weiterentwickelt und spezielle Angebote in der Region gefunden. Über die sogenannten Werkstattgespräche waren Mitarbeitende eingebunden. Daraus ergab sich ein Mitarbeiterpool, der Pionierarbeit in neuen Aufgabenfeldern betreibt.

„Im Zuge der 10-jährigen Entwicklung haben viele Mitarbeiter die Vielfalt als charmante Eigenschaft unseres regionalisierten Dienstleistungszentrums in Biedenkopf entdeckt“ beschreibt Göbel die heutige Arbeit. Gemeinsamer Austausch, Fortbildungen und an den Jugendlichen und deren Familien orientierte Hilfen sind heute ein Markenzeichen der Arbeit des Regionalzentrums Biedenkopf.

Vom 14. bis 17. Juni können sich nun Freunde, Nachbarn und Interessierte in den Tages- und Wohngruppen in der Region über die Arbeit informieren. Auch weitere Aktivitäten kennzeichnen das Jahr, so wird beispielsweise am 8. September der ökumenische Kirchenlauf auf Initiative des St. Elisabeth-Verein in Biedenkopf stattfinden, ebenso wie die traditionellen Aktivitäten rund um den Weltkindertag und den Familientag.

von Jürgen Jacob

Jürgen Jakob ist für die Öffentlichkeitsarbeit des St. Elisabeth-Vereins zuständig.

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