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Hinterland Hessischer Exportpreis für Schuhtechnik
Landkreis Hinterland Hessischer Exportpreis für Schuhtechnik
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20:23 08.06.2011
Mit diesem selbst entwickelten Fußscanner arbeitet die Donges Orthopädie Schuhtechnik international. Quelle: Privatfoto

Biedenkopf. Ein Beispiel dafür, wie man als Kleinstunternehmen erfolgreich international tätig sein kann, ist die Donges Orthopädie Schuhtechnik aus Biedenkopf. Um die bürokratischen Hürden des deutschen Gesundheitssystems zu überbrücken, entschied sich der Orthopädiehandwerksmeister Thomas Donges bewusst dazu, auf neue Märkte im Ausland zu setzen. Entsprechend wurden Marktanalysen unter Mithilfe der deutschen Auslandshandelskammern vorgenommen und Markteinstiegsstrategien erarbeitet.

Heute arbeitet das in zweiter Generation geführte und aus drei Mitarbeitern bestehende Familienunternehmen mit dem öffentlich irischen Gesundheitssystem sowie mit Privatpraxen in Irland, Schweden, Dänemark und Nigeria zusammen. Über 38 Prozent des Umsatzvolumens mit orthopädischen Maßschuhen und individuell gearbeiteten Einlagen werden so allein im Ausland erwirtschaftet.

Grund für den Erfolg ist vor allem das eigens entwickelte Fußscannersystem, das Donges Orthopädie Schuhtechnik seinen Partnern kostenlos zur Verfügung stellt – eine erfolgreiche Nischenpositionierung in einem globalen Wachstumsmarkt.

Zu seiner Motivation, sich an dem Wettbewerb um den Hessischen Exportpreis 2011 zu beteiligen, sagt der Orthopädieschuhmachermeister Thomas Donges: „Ich wollte zeigen, was aus einem Handwerk heraus, das für den Export nicht so exponiert ist, möglich ist.“

Mehr lesen Sie am Donnerstag in der Printausgabe der OP.

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