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Hessische Berglandklinik setzt auf Qualität

Bad Endbach Hessische Berglandklinik setzt auf Qualität

Ein straffer Zeitplan liegt vor den Betreibern der Hessischen Berglandklinik. Bis zum 31. Dezember muss ein Gewerk zum 3,2 Millionen teueren Neubau vergeben sein.

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Der Glasverbindungsweg zwischen Klinik und Verwaltung und das dahinter liegende Gebäude werden abgerissen. Verwaltungsleiterin Claudia Koller und Architekt Stefan Traxler erläuterten, dass dort der Neubau entstehen soll.

Quelle: Silke Pfeifer-Sternke

Bad Endbach. Nicht die Quantität im 100-Betten-Haus wird erhöht, sondern die Qualität. Auf einer Fläche von 800 Quadratmetern wird mehr Platz geschaffen, und ein Altbau wird abgerissen. Der Neubau, das „Bettenhaus Ost“, wird modern und den Bedürfnissen der Patienten angepasst.

„Es wurde Zeit, etwas zu tun“, sagt Architekt Stefan Traxler. Ein neuer Haupteingang wird ein zeitgemäßes Bild des Hauses prägen. Der Eingang ist ebenerdig geplant, sodass Rollstuhlfahrer nicht wie bisher über einen Nebeneingang ins Gebäude gelangen müssen. Es ist eine offene Rezeption vorgesehen, die eine moderne Atmosphäre widerspiegeln soll. In der ersten Etage wird ein großer Konferenzraum entstehen, der bis zu 80 Personen Platz bieten soll. Dieser Raum soll für Schulungen und Weiterbildungen ebenso genutzt werden, wie für Patientenübungen. Gerade für geriatrische Patienten sei es wichtig, dass mit ihnen in Teams gearbeitet wird, sagt Verwaltungsleiterin Claudia Koller. Der Raum grenzt an die bestehende Gastronomie, sodass die Nutzer von der Anbindung profitieren.

Auf der nächsten Ebene wird sich die Diagnostik und die Verwaltung befinden. Momentan sei die Verwaltung relativ verstreut im Haus untergebracht. Durch die Zentralisierung sei dann eine Steuerung der Abläufe besser möglich, versicherte Koller. In der dritten Etage wird die Pflege erweitert.

von Silke Pfeifer-Sternke

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