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Heftige Kritik an der Jagdsteuer

Biedenkopf Heftige Kritik an der Jagdsteuer

Ehrungen, eine Rückschau auf das zurückliegende Jagdjahr und deutliche Kritik an der Jagdsteuer bestimmten die Mitgliederversammlung der Jägervereinigung Hinterland.

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Die Trophäenschau fand das Interesse vieler Besucher.

Quelle: Björn-Uwe Klein

Biedenkopf. Die Versammlung war schon am Tagesordnungspunkt „Verschiedenes“ angelangt, als Arnd Hartmann seinem Ärger Luft machte: 14 von 21 hessischen Landkreisen hätten die Jagdsteuer bereits abgeschafft. Er verstehe nicht, warum der Landkreis Marburg-Biedenkopf dies nicht tue.Schließlich kümmerten sich die Jäger in den heimischen Revieren unentgeltlich um die Entsorgung von Fallwild, was eigentlich Aufgabe des Kreises sei. Da man dem Kreis auf diese Weise helfe, erhebliche Kosten einzusparen, könne man auch erwarten, dass die Jagdsteuer abgeschafft werde.

Das Thema war auch mit der Schließung der Versammlung noch nicht abgehakt. In seinen Grußworten anlässlich der Trophäenschau ging Kreisbeigeordneter Helmut Wege auf die Kritik ein. Immerhin, so Wege, sei die versprochene Halbierung des Steuersatzes realisiert worden. Die aktuelle Situation sei sicherlich unbefriedigend für viele Jäger im Landkreis, doch eine komplette Abschaffung der Jagdsteuer sei im Hinblick auf die angespannte Haushaltslage derzeit nicht realisierbar.

von Björn-Uwe Klein

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