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Hat der Berufseinstiegsbegleiter Zukunft?

Grone- Bildungszentrum Hat der Berufseinstiegsbegleiter Zukunft?

Einen Austausch der Erkenntnisse gab es im Grone-Bildungszentrum in Marburg zum Thema „Berufseinstiegsbegleiter“.

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Eine Expertenrunde diskutierte die Fortschritte und die Zukunft des Modellprojekts „Berufseinstiegsbegleiter“ im Grone-Bildungszentrum Marburg.

Quelle: Heiko Krause

Marburg. Seit einigen Jahren hat die Bundesregierung festgeschrieben, dass – zunächst modellhaft – sogenannte Berufseinstiegsbegleiter Jugendlichen beim Übergang von der Schule zum Beruf helfen können, wenn zu erwarten ist, dass diese es alleine nicht schaffen.

Laut Sozialgesetzbuch sind die Maßnahmen förderungsfähig, sofern sie von der Agentur für Arbeit beauftragt werden. Volker Breustedt, Leiter der Marburger Arbeitsagentur, betonte deshalb, dass seine Behörde zwar auch aufsuchende Berufsberatung an den Schulen betreibe und die Mitarbeiter immer als Ansprechpartner zur Verfügung stünden, „die individuelle und persönliche Förderung, wie sie die Einstiegsbegleiter leisten, ist aber nicht möglich“.

Dennoch sei die Maßnahme mehr als sinnvoll, befand Breustedt, denn es gebe immer Jugendliche, die keinen Ausbildungsplatz bekämen und drohten, durch das System zu fallen. Demgegenüber sei es aber keinesfalls so, dass sich die hohe Zahl von Lehrstellen verringere.

Aus der eigenen Erfahrung berichteten die Berufseinstiegsbegleiter Werner Salomon und Wolfram Moniac. Beide sprachen von guten Erfolgen in der Praxis. Das Modell habe sich durchaus bewährt. Moniac verwies darauf, das inzwischen 25 Prozent der Schüler einen Migrationshintergrund hätten.

von Heiko Krause

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