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Harter Winter friert Arbeitsmarkt ein

Arbeitslosenzahlen Harter Winter friert Arbeitsmarkt ein

Der Winter trieb die Zahl der Arbeitslosen in Deutschland im Januar um 342 000 auf 3,617 Millionen in die Höhe. Das waren 129 000 mehr als vor einem Jahr. Im Landkreis waren 7 800 Menschen ohne Arbeit.

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Der Eingang zur Marburger Agentur für Arbeit im Schnee. Die kalte Witterung hat sich im Landkreis nicht übermäßig auf die Arbeitslosigkeit ausgewirkt.

Quelle: Michael Acker

Marburg. Die Arbeitslosenquote nahm bundesweit um 0,8 Punkte auf 8,6 Prozent zu. Vor einem Jahr hatte sie bei 8,3 Prozent gelegen. Im Landkreis Marburg-Biedenkopf fiel die Quote in diesem Zeitraum dagegen von 6,3 Prozent auf 6,2 Prozent.

Nach Ansicht der Regionaldirektion der Arbeitsagentur waren der harte Winter und der traditionelle Kündigungstermin zum Jahresende die wichtigen Gründe für die Entwicklung. Die Wirtschaftskrise habe die Situation auf dem Arbeitsmarkt nicht verschärft, stellte die Behörde gestern fest.
„Der Arbeitsmarkt hat in diesem Monat glücklicherweise keine großen Überraschungen gebracht. Wie erwartet, blieb es beim saisonüblichen Anstieg der Arbeitslosenzahlen“, erläuterte der Chef der Regionaldirektion, Wolfgang Forell. In den Vorjahren hatten sich die Steigerungsraten von Dezember auf Januar im ähnlichen Bereich befunden. Weiter rückläufig sei die Zahl der offenen Stellen, die sich im Januar um etwa 1 000 auf knapp 23 000 verringerten.

Auch die hessischen Arbeitslosenzahlen schnellten im Januar durch die kalte Witterung nach oben. Die Quote stieg laut Arbeitsagentur seit Dezember um 0,6 Punkte auf 7,0 Prozent nach 6,9 Prozent vor einem Jahr. In Hessen waren im Januar 215 652 Menschen offiziell arbeitslos. Das waren gut 18 000 oder 9,1 Prozent mehr als im Dezember, aber nur 819 mehr als im Januar 2009.

von Michael Acker

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