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Hinterland Hartenrods Kirche wird neu verputzt
Landkreis Hinterland Hartenrods Kirche wird neu verputzt
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19:31 14.07.2010
Die Fassade der evangelischen Kirche in Hartenrod ist verhüllt, weil der alte Putz abgeschlagen und neuer aufgetragen werden muss. Quelle: Silke Pfeifer-Sternke

Hartenrod. Vor zwei Jahren wurde das 150-jährige Bestehen der evangelischen Kirche groß gefeiert und das Gotteshaus für den Fernsehgottesdienst herausgeputzt. Nun ist die Fassade an der Westseite bis zur Sturmspitze verhüllt, weil der alte Putz abgeschlagen und neuer aufgetragen wird. Anschließend wird die Süd- und die Ostfassade saniert. Zudem werden die Fenster gereinigt oder ausgetauscht und die zum Teil spröde gewordene Bleiverglasung ausgebessert. Für den ersten Bauabschnitt sind 190.000 Euro veranschlagt, 25.000 Euro davon entfallen auf die Sanierung der Fenster.

Der erste Bauabschnitt soll im September fertig sein. Dann geht es mit dem zweiten Bauabschnitt weiter, dessen Arbeiten Ende 2011 abgeschlossen sein sollen. Beim Dachstuhl wurden Schäden an verschiedenen Balken festgestellt. Deshalb muss das Turmdach saniert werden, und der Dachboden soll vom Bauschutt der vergangenen Jahrzehnte befreit werden.

Finanziert wird die Sanierung zu 80 Prozent aus Mitteln der Landeskirche. 20 Prozent der Kosten muss die Kirchengemeinde selbst tragen und ist deshalb auf Spenden angewiesen. So freute es Pfarrer Nüsslein besonders, dass die Kollekte des Dorfgottesdienstes während des Johannismarktes 820 Euro eingebracht hat, die in das Bauprojekt fließen. „Die Kirche ist neben dem Viadukt das Wahrzeichen des Bad Endbacher Ortes“, begründet Nüsslein das Engagement der Bürger.

von Silke Pfeifer-Sternke

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