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"Hartenroder Urgestein" teilt Orden mit seiner Frau

Bundesverdienstorden "Hartenroder Urgestein" teilt Orden mit seiner Frau

Der Hartenroder Hermann Bamberger fühlt sich immer noch nicht wie ein "richtiger Ordensträger". Besonders seine Frau habe diese hohe Ehrung ermöglicht.

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Robert Fischbach (von links), Hermann Bamberger, Dr. Thomas Schäfer und Ellen Bamberger nach der Verleihung.

Quelle: Simone Schwalm

Marburg . Warum ich?“, fragte sich Hermann Bamberger, als er erfuhr, dass er mit dem Verdienstorden der Bundesrepublik in der Ordensstufe „Verdienstkreuz am Bande“ geehrt werden sollte.

Für den 72-Jährigen ist sein ehrenamtliches Engagement in zahlreichen Bereichen ganz selbstverständlich. Bamberger erachtet es einfach als wichtig, „etwas für die Allgemeinheit, für die Gesellschaft zu tun“.

Doch für Klaus Eckel, einen seiner Freunde, ist die Einsatzbereitschaft Bambergers keineswegs selbstverständlich. Daher schlug er ihn für die Auszeichnung vor. Auch der Hessische Finanzminister Dr. Thomas Schäfer und Landrat Robert Fischbach, die Bamberger am Freitag den Orden und eine Urkunde überreichten, waren sich darüber einig, dass er sich diese Ehrung verdient habe.

Das „Hartenroder Urgestein“, wie ihn Fischbach nannte, hat mittlerweile so viele Ehrenämter ausgefüllt, „dass man sie gar nicht alle aufzählen kann“.

Bamberger gilt als Motor des Kultur- und Fördervereins „Jeegels Hoob“. Der Verein, dem der Hartenroder vorsteht, kümmert sich um kulturelle und soziale Angebote und damit um die Förderung des Dorfzentrums.

Doch auch als Rektor an der Mittelpunktschule in Steffenberg hat er „bleibende Spuren der Hochachtung entlassen“, hob Schäfer hervor.

Bamberger hob die Unterstützung seiner Ehefrau Ellen hervor, die ihm so die vielen Tätigkeiten ermöglichte: „Die Hälfte des Ehrenkreuzes gehört dir.“

von Simone Schwalm

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