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Hinterland Hans Bernhard Schwarz führt jetzt die SPD
Landkreis Hinterland Hans Bernhard Schwarz führt jetzt die SPD
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20:30 26.08.2009
Der neu gewählte Stadtverbandsvorsitzende Hans Bernhard Schwarz (links) und seine Stellvertreterin Brunhilde Becker gratulierten Armin Becker, er gehört seit 25 Jahren der SPD an. Quelle: Klaus Peter

Weidenhausen. Hans Bernhard Schwarz gab einen kurzen Rückblick über die Aktivitäten des Stadtverbandes in den vergangenen zwei Jahren. Er erinnerte, dass der vor zwei Jahren zum Vorsitzenden gewählte Ralf A. Becker etwa sechs Monate nach seiner Wahl den Stadtverband verließ, um das Amt des Bürgermeisters in Alsfeld anzutreten. Bei der Bürgermeisterwahl in Gladenbach habe der SPD-Kandidat leider nur 20,8 Prozent der Stimmen erhalten, bedauerte Schwarz. Mit einem heimischen Kandidaten hätte man vielleicht ein besseres Ergebnis erzielt, mutmaßte Schwarz.

Im Mittelpunkt der Jahreshauptversammlung standen die Neuwahlen des Vorstandes. Als neuen Vorsitzenden wählten die Mitglieder Hans Bernhard Schwarz und Brunhilde Becker wurde als stellvertretende Vorsitzende bestätigt. Das Schriftführeramt bleibt weiter in den Händen von Patrick Bernshausen, und als Kassierer fungiert weiterhin Roland Petri. Als Beisitzer wählten die Mitglieder Walter Paul, Sebastian Weber und Jörg Ruppert. Der heimische SPD-Bundestagsabgeordnete Sören Bartol ehrte Armin Becker für 25-jährige Mitgliedschaft in der Sozialdemokratischen Partei Deutschland.

Hans Bernhard Schwarz charakterisierte ihn als kritischen Bürger, der nachhake und eine eigene Meinung habe. Fraktionsvorsitzender Roland Petri betonte in seinem Redebeitrag, dass ihm die Kostenstruktur des Freizeitbades „Nautilust“ Sorge bereite. Dies dürfe nicht dazu führen, dass andere Stadtteile ausbluteten. Petri bezeichnete die Bushaltestelle „Am Würtenberg“ in Erdhausen „als deutlich überdimensioniert“. Für diese Anlage hätte man seiner Meinung nach eine kostengünstigere Lösung finden müssen. In Gladenbach müsse es andere politische Mehrheiten geben, damit die SPD gestalterisch tätig werden könne.

Sören Bartol ging auf die im nächsten Monat anstehende Bundestagswahl ein. Auch Armin Becker brachte seine Hoffnung zum Ausdruck, dass sich – entgegen der aktuellen Umfragewerte – das Blatt zugunsten der SPD wendet, zumal die Sozialdemokraten zu problematischen Fragen die besseren Antworten hätten. „Wir müssen mit den Bürgern sprechen, um klarzustellen, wofür wir stehen. Die SPD wolle mit Sören Bartol nicht ihre „Stimme in Berlin“ verlieren, sagte Hans Bernhard Schwarz und forderte: „Dafür müssen wir kämpfen.“ Dem SPD-Stadtverband gehören zurzeit 120 Mitgliedern an.

von Klaus Peter

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