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Hinterland Handwerker öffnen ihre Werkstätten
Landkreis Hinterland Handwerker öffnen ihre Werkstätten
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19:01 21.09.2015
Karosserie- und Fahrzeugbaumeister Jörg Pfeiffer gab Einblicke in die Kunst des Schweißens. Quelle: Ina Tannert
Marburg

Vor Ort konnten sich interessierte Handwerker, Unternehmer und Besucher über diverse Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten, Bildungsprämien oder praktische Tipps im Betriebsalltag informieren. Beim Rundgang durch das Bildungszentrum erhielten die Besucher praxisnahe Einblicke in das aktuelle Angebot oder schauten Schülern und angehenden Meistern über die Schulter.

Die Werkstätten öffneten ihre Türen und gaben Einblicke in den Arbeitsalltag der verschiedenen Handwerke. Im Vollbetrieb demonstrierten unter anderem Maler und Lackierer, Schweißer, Kfz-Meister, Tischler, Sanitärexperten oder Friseure ihr Können und informierten über das regionale Angebot. „Wir wollen den Verbrauchern und Kunden zeigen, was alles möglich ist“, erklärte Meinhard Moog, Geschäftsführer der Kreishandwerkerschaft.

Während einer Sonderausstellung zum Thema Energiesparen informierten die Organisatoren auch über die Entwicklung der Wärmedämmung der vergangenen Jahrhunderte bis heute, gaben Tipps über moderne Techniken der Dach- und Fassadendämmung, die Vielfalt der heutigen ­Dämmstoffe, die korrekte Lage des Materials oder empfohlene Dämmdicken. „Für Hausbesitzer eine interessante Sache“, lobte Besucherin Jasmin Stein.

Den Tag des Handwerks nutzte die Kreishandwerkerschaft auch zur Vorstellung künftiger Aktivitäten und gab den Startschuss für die „Danke-Aktionswochen“ der Innungsfachbetriebe samt Gewinnspiel. Zahlreiche Besucher beteiligten sich an der noch mehrere Wochen andauernden Verlosung des Pilotprojekts. Als Hauptpreise gibt es fünf moderne E-Bikes. „Eine besondere Aktion und eine Möglichkeit der Mitgliedsbetriebe, ihren Kunden einfach Danke zu sagen“, erklärte Kreishandwerksmeister Rolph Limbacher.

Daneben stellte der Dachverband die erste Auflage des neu erschienenen regionalen Branchenverzeichnis „Mein Profi“ vor. Informationen über Angebote aus dem Versicherungsmarkt boten die Verbandspartner. Am Stand der IKK-classic nutzte so mancher Besucher die Möglichkeit, sich einem kostenlosen Gesundheits­check zu unterziehen oder informierte sich bei der Signal Iduna über derzeitige Versicherungsstandards.

von Ina Tannert