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Handwerk lässt sich über Schulter blicken

Aktionstag Handwerk lässt sich über Schulter blicken

„Wir sind Handwerker. Wir können das.“ - Unter diesem Motto fand der bundesweite „Tag des Handwerks“ statt. Auch im Landkreis Marburg-Biedenkopf fiel dieser Satz am Samstag ziemlich häufig.

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Informierten auf dem Marktplatz über das Handwerk: Kreishandwerksmeister Helmut Henkel (von links), sein Stellvertreter Rolph Limbacher, Meinhardt Moog von der Geschäftsstelle der Kreishandwerkerschaft und der Obermeister der Maler- und Lackierer-Innung A

Quelle: Katharina Kaufmann

Marburg. Mit frischem Laugengebäck im Gepäck und viel guter Laune stehen Kreishandwerksmeister Helmut Henkel, sein Stellvertreter Rolph Limbacher, Meinhardt Moog von der Geschäftsstelle der Marburger Kreishandwerkerschaft und der Obermeister der Maler und Lackierer, Arnulf Preis, am Samstagvormittag auf dem Marburger Marktplatz. „Wir sind Handwerker. Wir können das“, sagen sie und erklären den Passanten anschließend was das heimische Handwerk leistet, was es zu bieten hat und was es für junge Leute attraktiv macht. Schließlich werden im deutschen Handwerk jährlich rund 460000 Lehrlinge ausgebildet - ein Drittel aller Auszubildenden in ganz Deutschland.

Am Samstag fand bundesweit der „Tag des Handwerks“ statt. Ziel dieses Aktionstages war es, die Bedeutung des Handwerks für die deutsche Wirtschaft zu unterstreichen und in den Fokus der Menschen zu rücken. Denn bundesweit erwirtschaften laut Handwerkskammer die fast fünf Millionen Beschäftigen der Handwerksbranche einen Jahresumsatz in dreistelliger Milliardenhöhe.

„Es macht uns sehr viel Freude hier zu stehen und die Menschen zu informieren“, sagt Kreishandwerksmeister Henkel. „Das sind alles sehr nette Begegnungen“, ergänzt Arnulf Preis.

Auch verschiedene Betriebe beteiligten sich an dem Aktionstag. In Marburg war das unter anderem die Siebert Augenoptik und Hörakustik GmbH. Dort gab es kostenlose Seh- und Hörtests. Zudem führte Geschäftsführer Christian Großmann durch die Werkstatt und zeigte, was dort gearbeitet wird.

Auch in Gladenbach hatten vier Betriebe verschiedene Aktionen organisiert: So demonstrierte Dolph Pitzer von der Gladenbacher Fliesengalerie anhand seines Firmenlogos, wie sich Wände und Böden durch entsprechende Fliesen mit Formen und Mustern schmücken lassen. Darüber hinaus konnten die Gäste mit Schmucksteinen und Mosaikstückchen ihr eigenes Foto einrahmen. Im Küchenstudio der Schreinerei Wagner führte Benjamin Hyttreck den Einsatz moderner Küchengeräte vor. In der Werkstatt wurden unter Anleitung Viktor Bretthauers Insektenhotels angefertigt. Malermeister Klaus Pitz stellte mit Gesellin Melina Schneider die Vorzüge von Lehmputz vor, während im Autohaus Bad Endbach Lehrling Maximilian Kaut zeigte, wie ein Steinschlag in der Windschutzscheibe repariert und die Achse eines Fahrzeugs vermessen wird.

von Katharina Kaufmann und Sascha Valentin

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