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Hinterland Händler feiern den „dritten Festtag“
Landkreis Hinterland Händler feiern den „dritten Festtag“
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19:02 27.12.2013
Weihnachten ist gerade vorbei, die Geschäfte haben wieder geöffnet, da werben die Geschäfte mit Rabattaktionen, wie auf dem Bild in Berlin. Foto: Wolfram Steinberg Quelle: Wolfram Steinberg
Marburg

Die Erwartungen der Einzelhändler wurden erfüllt: Der Endspurt im Weihnachtsgeschäft verlief nach Aussagen von heimischen Geschäftsleuten gut. Das bestätigte zum Beispiel Friedrich Bode, Vorsitzender des Werbekreis Oberstadt. Peter Ahrens, Inhaber des Kaufhauses Ahrens, erklärte, dass der Montag der „stärkste Tag in diesem Jahr“ war.

Montag war derumsatzstärkste Tag

Es war nicht nur die Last-Minute-Geschenkesucher unterwegs, sondern auch viele Menschen, die am Tag vor Heiligabend Urlaub hatten und an ihrem freien Tag verschiedene Einkäufe erledigten. Der Adventssamstag sei daher umsatzschwächer als der Montag gewesen, so Ahrens. Das Kaufhaus habe am Freitag den Streik der Marburger Busfahrer enorm gespürt. „Das war sehr schlimm und so kurz vor Weihnachten nicht angemessen“, sagte Ahrens. Hessenweit strömten am vierten Adventssamstag mehr Kunden in die Innenstädte als an den Wochenenden zuvor, berichtete der Einzelhandelsverband HDE. Vor allem Gutscheine und hochwertige Lebensmittel seien über die Ladentheken gegangen. Vom Kundenansturm im Weihnachtsgeschäft profitierten besonders mittlere und größere Städte mit längeren Öffnungszeiten, größerer Auswahl und stimmungsvollen Weihnachtsmärkten. In kleineren Städten und Nebenlagen sei der Kundenzulauf dagegen eher schwach gewesen, beklagte der HDE. Nächster Höhepunkt im Weihnachtsgeschäft sind die Tage zwischen Weihnachten und Neujahr. Peter Ahrens spricht vom „dritten Feiertag“: Viele Menschen haben Urlaub und somit Zeit, ihre Bargeldgeschenke oder Gutscheine einzulösen. „Und es ist Tradition, dass die Geschäfte in dieser Zeit Rabattaktionen anbieten“, so Ahrens.

Der traditionelleAnsturm nach dem Fest

In den Schaufenstern fällt in diesen Tagen daher nicht nur die glitzernde Weihnachts-Dekoration auf, sondern auch die Rabattschilder. Der Ansturm sei also für diesen Samstag wieder zu erwarten. Vergleichsweise wenig Kunden seien am Freitag gekommen, um ihre Geschenke umzutauschen, so Ahrens.

In diesem Jahr werden die Deutschen laut Einzelhandelsverband Gutscheine im Wert von rund zwei Milliarden Euro verschenken. Insgesamt erwarte der HDE für die Monate November und Dezember einen Umsatz von 80,6 Milliarden Euro, im Vergleich zum Weihnachtsgeschäft im Vorjahr ist das ein Plus von 1,2 Prozent. Auf den Onlinehandel entfalle dabei ein Umsatz von 8,5 Milliarden Euro, das entspreche einer Steigerung um 15 Prozent.

von Anna Ntemiris

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