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Gutes Geschäftsjahr trotz Finanzkrise

Volksbank Mittelhessen Gutes Geschäftsjahr trotz Finanzkrise

Reiner Calmund referierte am Dienstagabend in Gießen zum Thema „Mit Kompetenz und Leidenschaft zum Erfolg“.

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Reiner Calmund (rechts) sprach am Dienstagabend vor rund 550 Zuhörern in Gießen. Auch der Vorstandssprecher der Volksbank Mittelhessen, Dr. Peter Hanker (links), und Aufsichtsratsvorsitzender Dr. Hans Günther Horn lauschten seinem Vortrag.

Quelle: Weisbrod

Gießen. Calmunds Vortrag war der Höhepunkt der Mitgliederversammlung der Volksbank Mittelhessen in der Gießener Kongresshalle. Der ehemalige Manager und Geschäftsführer von Bayer Leverkusen gratulierte der Bank zu einem Titel, den er in Leverkusen nie erreichte: einer Deutschen Meisterschaft. Mit nun fast 174.000 Mitgliedern ist die Volksbank Mittelhessen nicht nur die größte Personenvereinigung in der Region, sondern auch die in dieser Hinsicht größte Volksbank Deutschlands.

„Darauf sind wir sehr stolz“, sagte Vorstandssprecher Dr. Peter Hanker bereits bevor Calmund ans Rednerpult trat. Zustande kam dieser Rekordwert durch die Fusionen der Volksbank Mittelhessen mit der Volksbank Wetzlar-Weilburg und der Volksbank Holzheim. „Wir streben derzeit keine weiteren Fusionen an“, betonte Hanker.

Auch mit den anderen Zahlen, die Hanker vorstellte, zeigte er sich „sehr zufrieden. Es war trotz der Finanzkrise ein gutes Geschäftsjahr“. Der leichte Rückgang bei der Bilanzsumme um weniger als ein Prozent sei ausschließlich auf die Reduktion des Interbankengeschäfts zurückzuführen. „Aufgrund der abklingenden Finanzkrise muss nicht mehr so viel Liquidität bei der Bundesbank vorgehalten werden“, erklärte er.

Die Zuwächse im Kundengeschäft von knapp drei Prozent lägen deutlich über dem Durchschnitt anderer Kreditinstitute, freute sich Hanker. „Die viel zitierte Kreditklemme ist bei uns kein Thema“, betonte er. Die Risikotragfähigkeit der Bank sei bei einem Eigenkapital von 428 Millionen Euro sehr gut. Ungewohnt sei die Entwicklung bei den Sparanlagen, sagte Hanker: „Nachdem dort jahrelang eine rückläufige Tendenz zu erkennen war, drehte sich diese nun.“ Vor allem aufgrund der Entwicklung bei den Spareinlagen erhöhten sich die Gesamteinlagen inklusive Inhaberschuldverschreibungen um zirka ein Prozent.

von Stefan Weisbrod

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