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Gutes Benehmen will gelernt sein

Aktionswoche Handwerk Gutes Benehmen will gelernt sein

Die 11. Aktionswoche Handwerk Ausbildung ging am gestrigen Freitag zu Ende: Gut 30 Auszubildende lernten dabei gute Manieren und den richtigen Umgang mit Kunden und Kollegen.

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Elke Kaiser (rechts) vom Knigge-Institut Hessen brachte rund 30 Auszubildenden die wichtigsten Benimm-Regeln bei.

Quelle: Katharina Kaufmann

Marburg. Benimm ist wieder in. Das verkündete Elke Kaiser vom Knigge-Institut Hessen gleich zu Beginn des Benimm-Seminars für Auszubildende. Der Grund dafür liegt nahe: „Gutes Benehmen führt zu beruflichem Erfolg“, erklärte sie den rund 30 teilnehmenden Lehrlingen aus verschiedenen Betrieben und Branchen. Sicheres Auftreten im Beruf sei unheimlich wichtig. Denn es gebe keine zweite Chance für den ersten Eindruck.

Und dieser bildet sich schnell: „In den ersten drei bis fünf Sekunden, in denen wir unseren Gegenüber sehen, bildet sich unser Unterbewusstsein seine Meinung“, erklärte Kaiser. 55 Prozent machten dabei das Auftreten, die Erscheinung und die Körpersprache aus, auf die Stimme entfielen 38 Prozent, auf den Inhalt des Gesagten lediglich sieben Prozent. Ausführlich und begleitet von verschiedenen Übungen legte Kaiser den Auszubildenden die wichtigsten Benimm-Regeln (siehe Hintergrundkasten) dar.

Bereits am Donnerstagabend fand eine weitere Veranstaltung im Rahmen der von der Marburger Kreishandwerkerschaft organisierten Aktionswoche Handwerk Ausbildung statt: ein Informationsabend für Selbstständige in den ersten Jahren. Dabei erläuterten Bernd Blumenstein von der Betriebsberatung der Handwerkskammer Kassel und Thomas Kreiter von der Steuerberatungsstelle der Kreishandwerkerschaft Marburg den Existenzgründern und Betriebsübernehmern worauf es in den schwierigen ersten Jahren der Selbstständigkeit ankommt und welche steuerlichen Fragen zu beachten sind. Zahlreiche Tipps und Beispiele machten die teilweise komplexen (gesetzlichen) Sachverhalte deutlich.

von Katharina Kaufmann

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