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Gummistiefel-Weitwurf statt Ausfahrt

Motorradfreunde Lohra Gummistiefel-Weitwurf statt Ausfahrt

Zum 26. internationalen Motorradtreffen der Motorradfreunde Lohra kamen am Wochenende wetterfeste Biker auf den Festplatz an der Speckbrücke, um drei Tage zu feiern und sich auszutauschen.

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Einen kurzen Zwischenstopp legte Oliver Krüger, der mit seinem Motorrad die Welt bereist, beim Motorradtreffen in Lohra ein.

Quelle: Salomé Weber

Lohra. Mit dem Motorrad einmal rund um die Welt reisen – das ist der Traum von Oliver Krüger aus Mudersbach. Auf seinen zwei metallenen Motorradkoffern, die er seitlich an seinem Motorrad angebracht hat, befinden sich Flaggen-Aufkleber, die kennzeichnen, in welchen Ländern er schon überall war. Darunter zum Beispiel: USA oder Mexiko.

Weil das Programm des internationalen Motorradtreffens am Samstagnachmittag buchstäblich ins Wasser fiel, trafen sich die Besucher in der überdachten Hütte auf dem Festplatz, wo es gemütlich warm war oder im Festzelt, in dem die Band „Georgia Molly Gang“ für ihren Live-Auftritt am Abend probte. „Wegen des Regenwetters mussten wir die Ausfahrt am Nachmittag und die Bikerspiele leider absagen. Wir hatten mal überlegt, passend zum Wetter einen Gummistiefel-Weitwurf-Wettbewerb zu machen“, erklärte Udo Käutner (Foto) vom Vorstand der Motorradfreunde Lohra lachend.

Das Regenwetter schadete der Stimmung wenig. In der warmen Hütte wurden Geschichten und Neuigkeiten ausgetauscht und neue Bekanntschaften geknüpft. Denn einen gemeinsamen Nenner finden Motorradfreunde schnell: „Ich und mein Motorrad. Eine endlose Straße zum Horizont – so einfach ist das Leben“, bringt es R. Hermann auf den Punkt und die Besucher, die um ihn herum saßen, stimmten ihm zu. „Wenn wir uns treffen, dann ist der gesellschaftliche Status eines Menschen oder der Beruf uninteressant. Denn am liebsten fachsimpeln wir über unsere Maschinen“, ergänzte Hermann.

Um 21 Uhr ging es dann allerdings wie geplant weiter. Die „Georgia Molly Gang“ sorgte mit gecoverten Hits von AC/DC oder Metallica und weiteren Liedern aus den 70er und 80er Jahren „für eine super Partystimmung“, sagte Käutner zufrieden. „Die Gruppe spielt jetzt bereits zum dritten Mal bei unserer Veranstaltung und kommt immer sehr gut beim Publikum an“, erzählte der Vorsitzende. Alles in allem seien sie zufrieden, zwar seien die Zuschauerzahlen hinter den Erwartungen zurückgeblieben, aber das führte Käutner auf das schlechte Wetter am Samstag zurück.

von Salomé Weber

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