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Großes Konzert versüßt den Abschied

Verabschiedung Großes Konzert versüßt den Abschied

Musikdirektor Karl-Heinz Goßmann dirigiert am Samstag, 30. Oktober, letztmals ein großes Konzert in der Aula des Städtischen Gymnasiums Bad Laasphe.

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Karl-Heinz Goßmann dirigiert am Samstag, 30. Oktober, um 19.30 Uhr ein letztes Mal ein großes Konzert in der Aula des Städtischen Gymnasiums in Bad Laasphe.

Quelle: Björn-Uwe Klein

Bad Laasphe. Vor wenigen Monaten hat er seinen 80. Geburtstag gefeiert, „doch nun ist es Zeit, von der Bühne Abschied zu nehmen“, erklärt Karl-Heinz Goßmann. Fast 60 Jahre lang hat Karl Heinz Goßmann viele Chöre der Region entscheidend geprägt.

Sowohl im Wittgensteiner Land als auch im Hinterland hat er zahlreiche Chöre geleitet und zu großem Erfolg geführt. Mit seinem Wirken hat er maßgeblich am Bau einer regionalen Kultur des Chorgesangs mitgewirkt, die über Landesgrenzen hinweg bis heute fortbesteht.

Als Lehrer an den Realschulen in Bad Berleburg und Bad Laasphe weckte Karl-Heinz Goßmann in den jungen Leuten die Begeisterung für Musik und legte somit einen wichtigen Grundstein für die Nachwuchsarbeit. Obwohl die Musik ihn geistig fit gehalten hat, ist er besonders in letzter Zeit nicht verschont geblieben vor gesundheitlichen Problemen. „Jetzt will ich endlich mal mit meiner Frau leben und die uns verbleibende Zeit gemeinsam genießen“, sagt er.

Seinen endgültigen Abschied möchte der „Methusalem der Chorleiterszene“ – wie er sich selbst bezeichnet – gemeinsam mit möglichst vielen Zuhörern am kommenden Samstag, 30. Oktober, ab 19.30 Uhr bei einem Konzert in der Aula des Städtischen Gymnasiums in der Steinackerstraße in Bad Laasphe feiern.

Interpreten des Abends sind neben dem MGV 1880 Niederlaasphe und „Canticum Novum“ die Solisten Katja Kaiser (Mezzosopran), Senta Kohlberger (Sopran), Helmut John (Tenor) und Günter Bätzel (Bariton). Am Klavier zu hören ist Karl-Heinz Goßmann, dessen Volksliederkantate „Auf, du junger Wandersmann“ als mehrteiliges Singstück im zweiten Programmteil zur Aufführung kommt.

In den Mittelpunkt des Geschehens der Kantate „Auf, du junger Wandersmann“ rückt der in früheren Jahrhunderten selbstverständliche Brauch des wandernden Handwerksgesellen, der seine Heimat verlässt, um sich in der Fremde für ein Handwerk zu qualifizieren.

von Jürgen Jacob

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