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Grenzgang-T-Shirts sind da

Volksfest 2013 Grenzgang-T-Shirts sind da

In der dritten Sitzung des Buchenauer Grenzgangskomitees informierten die Ausschüsse über den Stand der Vorbereitungen für den Grenzgang 2013.

Buchenau. "Musik für alle" ist eines der Ziele, die das Buchenauer Grenzgangskomitee für den Grenzgang im kommenden Jahr verfolgt. Der musikalische Teil des Traditionsfestes soll verschiedene Geschmäcker ansprechen und daher Zünftiges wie auch Modernes bieten. Auf dieses Anliegen wiesen die Verantwortlichen am Samstag in der Komiteesitzung in der Gaststätte "Nassauer Hof" hin.

"Blasmusik soll es geben, krachen darf es auch", erläuterte Bürgeroberst Dieter Veit. Hartmut Damm vom Musikausschuss berichtete, dass 30 Musikkapellen angeschrieben wurden. Die Rückmeldungen fielen allerdings dürftig aus. Zahlreiche Kapellen hätten keine Angebote abgegeben. Immerhin habe der Spielmannszug Buchenau zugesagt. Vorgesehen seien zwölf Kapellen für den Festzug, drei für den Festfreitag und vier für den Samstag auf den Frühstücksplätzen.

Bürgeroberst Veith: Keine null-acht-fünfzehn Anlage

Veit gab zu bedenken, dass auch die Akustik im Festzelt ein nicht zu vernachlässigendes Thema sei - und ein Punkt, "den wir uns ruhig was kosten lassen dürfen." Bei der Auswahl der Beschallungsanlage sei reichlich Überlegung geboten. "Wir sollten uns nicht für eine null-acht-fünfzehn Anlage entscheiden!", sagte Veit und betonte, dass die Lautstärke dem jüngeren und dem älteren Publikum gerecht werden müsse - in allen Bereichen des Festzelts hörbar, aber gleichzeitig nicht zu laut. Ein Höhepunkt der Sitzung war die Vorstellung und der Verkauf der Grenzgangs-T-Shirts. Diese sind auf der Vorderseite mit dem Grenzgangslogo versehen, während auf der Rückseite die Aufschrift "Grenzgang Komitee 2013 Buchenau" zu lesen ist.

Lücken im Bestand der Ausstattung für den Grenzgang gibt es nicht: Thomas Gessner teilte mit, dass alle Bestandsteile vorhanden seien, das Bühnenzubehör ebenso wie die Fahnen, die im vergangenen Jahr gereinigt wurden. Gessner kündigte an, dass zu Ausschmückungszwecken im kommenden Jahr keine Fichten im Ort gefällt würden.

Der ehemalige Bürgeroberst Karl-Heinz Grebe gab den Anwesenden einen bildhaften Vorgeschmack des Grenzgangs, indem er Fotos von einer Grenzbegehung am 25. Februar präsentierte. Das Abschreiten der 23 Kilometer langen Gemarkungsgrenze habe etwas mehr als vier Stunden gedauert, so Grebe.

Der Grenzgangsverein zählt 485 Mitglieder, darunter 428 aus den Reihen der Männer-, Burschen- und Mädchenschaften. In den kommenden Wochen will der Verein mit Informationsauslagen in den örtlichen Geschäften verstärkt um neue Mitglieder werben.

Das Komitee plant die Erstellung eines Bildbandes von früheren Grenzgänge und nimmt bis September alte Fotos entgegen. Der Bildband soll auch als CD beim Adventsmarkt verkauft werden.

Die nächste Komitee-Sitzung findet am 30. Juni in der Gaststätte Freund in Elmshausen statt.

von Björn-Uwe Klein

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