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Hinterland Gold für Gladenbacher Adolf Bellersheim
Landkreis Hinterland Gold für Gladenbacher Adolf Bellersheim
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21:07 29.07.2011
Bürgermeister Klaus-Dieter Knierim (links) zeichnete Adolf Bellersheim mit der Ehrenplakette der Stadt Gladenbach in Gold aus. Zu den ersten Gratulanten zählte Axel Baum (rechts). Quelle: Peter

Kehlnbach. Auf Anregung von Axel Baum, Vorsitzender des Gewerbevereins Gladenbach und dem Magistratsbeschluss vom 18. Juli zeichnete Bürgermeister Klaus-Dieter Knierim Adolf Bellersheim mit der Ehrenplakette in Gold der Stadt Gladenbach aus, überreichte die dazugehörige Ehrennadel sowie eine Urkunde und überbrachte, auch im Namen des Magistrats, Glückwünsche zu diesem Ehrentag.

Bürgermeister Knierim, der eigens seinen Urlaub unterbrochen hatte, führte aus, dass mit der Ehrenplakette in Gold, der zweithöchsten Auszeichnung der Stadt, verdiente Persönlichkeiten für deren Dienste zum Wohle der Stadt und der Bürger ausgezeichnet werden.

Adolf Bellersheim habe sich große Verdienste um die Belange der Stadt Gladenbach erworben. Er sei stolz auf solche Bürger. Vor 55 Jahren trat Adolf Bellersheim in das elterliche Geschäft in der dritten Generation ein, und engagierte sich fortan auch im Gewerbeverein, den er von 1992 an 17 Jahre lang als Vorsitzender führte.

Adolf Bellersheim gelte als „Urheber“ des Blumen- und des Kürbismarktes und habe mit großem Erfolg den „Einkauf bei Kerzenschein“, eine besondere Veranstaltung zum ersten Advent, ins Leben gerufen. Mit diesen neuen Veranstaltungen habe Adolf Bellersheim immer über den Tellerrand hinausgeschaut und als „Motor“ an vorderster Front Impulse gesetzt.

Axel Baum überbrachte die Glückwünsche des Gewerbevereins und überreichte einen Geschenkgutschein an den Jubilar und dessen Ehefrau für ein Wochenende in Heilbronn mit dem Besuch des Süddeutschen Eisenbahnmuseums.
Adolf Bellersheim zeigte sich ob dieser Ehrungen wahnsinnig überrascht und wie er es ausdrückte „geplättet“.

Die Überraschung sei gelungen und er freue sich riesig. Schmunzelnd meinte Bellersheim: „Das Alter spielt keine Rolle, es sei denn, man wäre ein Rotwein.“ Obwohl er sich mit 75 Jahren etwas zurücknehmen wolle, sei er dennoch bereit, sich für die Stadt weiterhin einzubringen.

von Helga Peter

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