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Glänzende Augen bei Jung und Alt

Modelleinsebanhbörse Glänzende Augen bei Jung und Alt

Am Sonntag strömten wieder viele Hundert Besucher ins Haus des Gastes, um zu tauschen, zu kaufen und zu fachsimpeln.

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Gladenbach. Die Modellbahnfreunde Rachelshausen verwandelten gestern gemeinsam mit Gleichgesinnten und Händlern das Haus des Gastes in ein Paradies für Liebhaber des weitverbreiteten Hobbys.

Als Sammler kann man auf der Börse in Gladenbach alles finden, darunter auch viele Schätze, die man sich als Kind und Jugendlicher nicht leisten konnte.

Bernd Müller von den Rachelshäuser Modellbahnfreunden freute sich, wie seine Vereinskameraden, über die sehr gute Zuschauerresonanz über den ganzen Sonntag hinweg. Vereinskollege Heinz-Jürgen Hartmetz machte dies am idealen Wetter fest. Nicht selten mussten sich die Veranstalter über widrige Straßenbedingungen ärgern, zwangsläufig blieb da mancher Stammgast der Börse fern.

Hartmetz erinnerte an vergangenes Jahr. „Da kamen wir mit dem Schneeräumen kaum hinterher, diesmal hab ich den Schneepflug umsonst bestellt, flachste er.

Wie in jedem Jahr hatte auch gestern Lok-Doktor Hans-Jürgen Staubitz viel zu tun. Er konnte so manchem „Patienten“ helfen. Schon zur Eröffnung am Vormittag kamen viele Sammler, Bastler und Tüftler. Es wurde getauscht, gekauft und viel gefachsimpelt.

Vor allem die gebrauchte Ware, darunter auch zahlreiche Raritäten, sei bei den Modellbahnfreunden sehr gut angekommen, stellte Müller fest. Unter den Besuchern waren auch zahlreiche Kinder, die mit Begeisterung die vereinseigenen Modellbahnanlagen in Augenschein nahmen.

Auf der Bühne drehte eine LGB-Großbahn ihre Runden. Ein solches vielfältiges Angebot, wie es in Gladenbach geboten werde, könnten Fachhändler alleine aus räumlichen Gründen nicht bereithalten“, erklärte Bernd Müller. Heinz-Jürgen Hartmetz betonte die Bedeutung solcher Börsen: „Früher hatten wir beispielsweise in Gladenbach vier Geschäfte, in denen man Märklin-Bahnen kaufen konnte, heute gibt es kein einziges mehr.“

Dieses Manko könne auch das Angebot im Internet nicht ausgleichen. Im Haus des Gastes könne man die Teile in die Hand nehmen, genau begutachten, verhandeln und auch tauschen.

von Hartmut Berge

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