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Hinterland Gladenbacher bitten alle an einen Tisch
Landkreis Hinterland Gladenbacher bitten alle an einen Tisch
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21:32 15.02.2012
Im historischen Stadtkern wollen sich am 11. August die Gladenbacher ihrem Publikum präsentieren. Quelle: Thorsten Richter

Gladenbach. Am Dienstagabend befasste sich der Festausschuss erneut mit dem Programm für die anstehenden Jubiläen: der ersten urkundlichen Erwähnung Gladenbachs vor 775 Jahren, 175 Jahre Kirschenmarkt, 75 Jahre Stadtrechte, 25 Jahre Städtepartnerschaft mit dem südfranzösischen Monteux und 20 Jahre Europaschule in Gladenbach. Die seit einem Vierteljahrhundert bestehende Städtepartnerschaft soll in Frankreich gefeiert werden, möglicherweise im Mai 2012, näheres will der Gladenbacher Partnerschaftsverein mit den Freunden in Monteux vereinbaren. Auch die Schule feiert mit eigenem Programm: mit einem Kurparkfest am 1. Juni.

Neu ist eine für Freitag, 30. März, geplante Fotoausstellung im Haus des Gastes. Dort sollen Bilder von allen Gladenbacher Kirschenköniginnen von 1950 bis heute präsentiert werden.

Für die musikalische Ouvertüre sorgt am 31. März ab 19 Uhr, ebenfalls im Haus des Gastes, die Junge Marburger Philharmonie mit einem Konzert.

Weil es um die Geschichte der Stadt geht, soll auch an diese erinnert werden. Deshalb wird der Heimat- und Museumsverein Amt Blankenstein am 23. Juni ein bereits seit zwei Jahren in Arbeit befindliches Buch präsentieren. „Es erinnert an die wichtigsten Ereignisse seit dem jüngsten Stadtjubiläum vor 25 Jahren, beleuchtet die Geschichte der Stadtrechte und unseres Kirschenmarktes“, berichtete die Vorsitzende des Heimatvereins, Marion Lange. Den Festvortrag  zum Thema „Jubiläumsfeiern und lokale Identifikation“ hält der Marburger Professor Siegfried Becker. Die musikalische Gestaltung des Abends liegt in den Händen des Musikvereins, der Volkstanz- und Trachtengruppe und des Spielmannszugs.

Der Kirschenmarkt geht vom 28. Juni bis 1. Juli in gewohnter Weise vonstatten. Weil er zum 175. Mal veranstaltet wird, soll das Showprogramm im Festzelt besondere Akzente setzen. Für den Festzug gibt es keine thematischen Vorgaben, die Verantwortlichen der Stadt würden sich aber freuen, wenn es den teilnehmenden Gruppen gelingt, einen historischen Bezug zu finden.

von Hartmut Berge

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