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Gladenbach rockt

Konzertreihe „Donnerstags in Gladenbach“ Gladenbach rockt

Der Gladenbacher Marktplatz war am Donnerstagabend ein Treffpunkt für Freunde des Rock `n` Roll. Hunderte Musikfreunde kamen zum zweiten Teil der Konzertreihe „Donnerstags in Gladenbach“.

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Wer Rock `n` Roll erleben will, muss ihn fühlen, dachten sich wohl diese beiden Jungs und schauten sich das Spektakel direkt an der Bühne vor den großen Lautsprechern an.

Quelle: Hartmut Berge

Gladenbach. Nicht nur die Gladenbacher sind mit dabei, wenn auf ihrem Marktplatz etwas los ist. Zahlreiche Besucher aus den Nachbargemeinden und aus dem Raum Marburg zog es ebenfalls zum bunten Festival.

Schon zum Auftakt vor einer Woche kamen – trotz schlechten Wetters – gut 500 Musikfreunde. Am Donnerstag war das abgesperrte Areal noch besser gefüllt, und das, obwohl es fast den ganzen Tag über geregnet hatte. Pünktlich zum Konzertbeginn schien jedoch die Sonne.

Johannes Tunyogi-Csapó von der Gruppe „John Cordi“ beschrieb es so: „Als die beiden Bands ein Regenvordach für die Bühne bestellt hatten, schloss der Himmel seine Schleusen.“ Mit seinen Bandkollegen Cornelia Davidis und Dirk Pieper unterhielt Johannes Tunyogi-Csapó die Besucher mit unplugged Musik, darunter waren Klassiker, aber auch zahlreiche eigene Songs. Zum Repertoire ihrer eigenständigen Musik gehörten vor allem Pop-/Rock-Hits.

Nachdem die drei Musiker sich von ihrem gut gelaunten Publikum verabschiedet hatten, übernahmen die „Boptown Cats“ aus Marburg das Zepter.

In der kleinen Umbaupause zog es zahlreiche Kinder vor die Bühne, die die Musiker neugierig beobachteten. Gleich beim ersten fetzigen Rock `n` Roll-Titel sprang der Funke aufs Publikum über. Kaum ein Fuß blieb still, Wippen war angesagt. Das Lebensgefühl der 1950er und 1960er-Jahre schwappte auf die Konzertbesucher über.

Mit lautem Beifall bedankte sich das begeisterte Publikum nach jedem Song bei den Marburgern. Die „Boptown Cats“ zeigten ihrem Publikum, dass Rock `n` Roll nicht nur bunt und schnell sein kann, sondern, dass es auch gefühlvolle, aber dennoch schwungvolle Lieder, gibt, die unter die Haut gehen.

von Adrianna Michel

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