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Hinterland Gewinnrückgang beim UKGM-Betreiber
Landkreis Hinterland Gewinnrückgang beim UKGM-Betreiber
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17:00 05.05.2017
Der Betreiber-Konzern des UKGM legte seine Quartalszahlen vor. Quelle: Thorsten Richter
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Bad Neustadt

Der Umsatz legte dank einer höheren Patientenzahl um drei Prozent auf rund 300 Millionen Euro zu. Insgesamt wurden mehr als 212.000 Patienten in den Kliniken des Konzerns behandelt, zu dem auch das UKGM gehört. Das ist ein Plus von gut drei Prozent. Unter dem Strich blieb ein Gewinn von 8,4 Millionen Euro hängen, nach 50,7 Millionen ein Jahr zuvor. 212.187 Patienten behandelt.

Vorstand und Aufsichtsrat­ schlagen der diesjährigen Hauptversammlung am 7. Juni 2017 in Frankfurt vor, vom Bilanzgewinn eine Dividende in Höhe von 0,35 Euro je Stückaktie auszuschütten. Auf Basis der aktuellen Aktienanzahl von rund 67 Millionen Stück ergibt sich damit eine Dividendensumme von etwa 23,4 Millionen Euro.

Holzinger: Treiben Zukunftsprojekte voran

Für das laufende Geschäftsjahr geht die Rhön AG von einem Umsatz in der Größenordnung zwischen 1,20 Milliarden Euro und 1,23 Milliarden Euro aus. „Besonders belastend wirken hierbei die jüngsten regulatorischen Eingriffe des Gesetzgebers, wie etwa eine geringere­ 
 Vergütung für kardiologische und spezialorthopädische Leistungen oder der neu eingeführte Fixkostendegressionsabschlag für Mehrleistungen“, heißt es.

Für das Ebitda rechnet die Rhön AG im Jahr 2017 mit einem Wert zwischen 85 Millionen und 105 Millionen Euro. Hierin enthalten sind Negativeffekte im niedrigen zweistelligen Millionen-Euro-Bereich durch zusätzliche Aufwendungen aus der digitalen Transformation der medizinischen Prozesse sowie einmalige Belastungen durch den Konzernumbau.

Zudem beschreibe die „Bandbreite am oberen Ende einen positiven Beitrag aus einer möglichen Auflösung der strukturellen Unterfinanzierung am UKGM im Rahmen der offenen Trennungsrechnung“. „Nach der im ersten Quartal erfolgten Umbildung des Vorstands konzentrieren wir uns darauf, die Profitabilität des Unternehmens zu verbessern sowie parallel die wesentlichen Zukunftsprojekte voranzutreiben“, sagte der Vorstandsvorsitzende Stephan Holzinger.

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