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Hinterland Gewerbeverein plant nächstes Projekt
Landkreis Hinterland Gewerbeverein plant nächstes Projekt
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17:53 17.09.2013
Gerolf Happel, Vorsitzender des Gewerbevereins Bad Endbach, posiert mit Model Virginia Moreno auf dem Laufsteg für die Kamera. Foto: Sascha Valentin Quelle: Sascha Valentin
Bad Endbach.

Mit einem kleinen Team aus maximal sechs Personen hat der Gewerbeverein Bad Endbach wieder ein Großereignis auf die Beine gestellt und seine Erwartungen aus der Gewerbeschau 2011 weit übertroffen. „Wir sind rundum zufrieden“, erklärte Gerolf Happel, bei dem für die Ausrichtung der Schau alle Fäden zusammenlaufen. Eigentlich ist er der Meinung, dass es nach elf Gewerbeschauen an der Zeit ist, dass ein anderer das Zepter in die Hand nimmt. Das zumindest habe er auch in seiner Eröffnungsrede am Samstag angedeutet. Doch schon jetzt planen er und seine Vereinskollegen ein neues Konzept. Im Herbst wird entschieden, ob die Lücke zwischen der Ausrichtung der Gewerbeschau - die Schau wird im Turnus von zwei Jahren ausgerichtet - mit einer Gesundheitsmesse gefüllt werden soll. Vorstellen kann sich Happel das sehr gut. Die Kultur-, Sport- und Freizeithalle (KSF) böte sich geradezu an, sagt er.

Tausende Besucher finden in der 2500 Quadratmeter großen Halle Platz. Am Sonntag habe der Besucheransturm gar nicht nachgelassen. „Das war Wahnsinn“, sagte Happel. Zum Parken der Autos musste teilweise auf die Wiesenflächen ausgewichen werden. 60 Aussteller präsentierten sich in und um die KSF-Halle. Das Wetter spielte nach dem verregneten Samstag mit und die Halle war am Sonntag voll. In der kleinen fand das Abschlusskonzert der Bad Endbacher Musiktage statt und in der großen herrschte „Land unter. Mit so vielen Besuchern haben wir gar nicht gerechnet“. Dass die Schau auf so große Resonanz stieß, schreibt der Vereinsvorsitzende auch dem Marketingkonzept zu. Der Verein habe ordentlich die Werbetrommel gerührt und ein abgerundetes Rahmenprogramm geboten. Trotz des Regens seien am Samstag mehr als 90 Personen zu einem Hubschrauberrundflug gestartet. Die Händler im Außenbereich hätten es an diesem Tag leider etwas schwerer gehabt, weil sich die Besucher drinnen aufhielten. Zum ersten Mal dabei war eine Gladenbacher Ecke. Für 2015 plant der Verein vielleicht noch eine Lohraer Ecke, dann wären die Kooperationspartner, die Gewerbevereine, die ohnehin schon zusammenarbeiten, mit im Boot.

Ein großes Lob sprach Happel den Standbetreibern aus. Es sei ein sehr hohes Niveau vertreten gewesen und ihm sei aufgefallen, dass sich die Händler viel Mühe gegeben hätten - zum Teil auch mit eigenen Aktionen.

Happel berichtet auch von vielen Gesprächen, die er mit Besuchern geführt hat. Diese hätten ihm bestätigt, dass sie gerne nach Bad Endbach kommen. So auch die Kommunalpolitiker, die zahlreich zum Ausstellerabend am Freitag erscheinen seien. „Wenn wir einladen, kriegen wir kaum Absagen“, sagt Happel ein wenig stolz auf die Leistung des Gewerbevereins. Erfreulich sei auch die Beteiligung der Vereine gewesen. Die Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr Hartenrod legten die Platten zum Schutz auf den Sporthallenboden aus und räumten sie wieder weg. Und der Sportverein bewirtete die Besucher mit Getränken.

Auch die Gemeinde trage erheblich dazu bei, dass die Schau funktioniert - mit moderaten Kosten für die KSF-Nutzung. Wenn wir ein Zelt mieten müssten, dann würde sich die Standgebühr fast verdreifachen. Dann würden viele Aussteller nicht mehr kommen. „Ohne die Halle, ist die Schau finanziell nicht zu stemmen“, ist sich Happel sicher. Bereits im Oktober 2012 begannen die Vorbereitung für die Gewerbeschau. Doch: „Der Einsatz hat sich gelohnt: für den Ort, den Verein und für die Region“, ergänzt er.

von Silke Pfeifer-Sternke

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