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Hinterland Gereizt hat vor allem die Freiheit
Landkreis Hinterland Gereizt hat vor allem die Freiheit
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20:54 19.07.2010
Manfred Kuhne in seinem Büro. Vor 25 Jahren gründete er seine Kanzlei in Marburg und hat diese seitdem kontinuierlich ausgebaut. Quelle: Katharina Kaufmann

Marburg. Im Juni 1985 entschloss sich Manfred Kuhne dazu, eine eigene Kanzlei in Marburg zu eröffnen. „Ich hatte zuvor bereits zwei Jahre in einer Kanzlei in Bingen mitgearbeitet und mir das nötige Know-how angeeignet“, berichtet der 55-Jährige, der aus Frankenberg stammt und in Marburg sowie Mainz studiert hat, und ergänzt: „Ich hielt es für den richtigen Zeitpunkt einer eigenen Unternehmensgründung.“

Bis heute hat er diesen Schritt nicht bereut. „Sicherlich gab es auch mal Phasen, wo es nicht so gut gelaufen ist. Aber ich denke, es war die richtige Entscheidung, mich damals selbstständig zu machen“, sagt er. Gereizt hat ihn vor allem die berufliche Freiheit: „Man hat so viele Gestaltungsmöglichkeiten, wenn man eigenständig ist“, erklärt er. Die ersten Fälle seien damals aus dem Konkursrecht gewesen.

Und diesem ist Kuhne bis heute treu geblieben. Mittlerweile beschäftigen er und sein Partner Sven Stein 19 Mitarbeiter und vier weitere Anwälte – eine fünfte kommt im Herbst dazu. „Zwei meiner Angestellten – Sonja Pfingst-Klee und Nicole Rippel – sind schon seit fast 20 Jahren in der Kanzlei tätig“, berichtet Kuhne nicht ohne Stolz.

Die Anwälte der Kanzlei Kuhne und Partner decken die Fachbereiche Insolvenzrecht, Arbeitsrecht und Sozialrecht ab. „Demnächst kommen aber auch Familienrecht, Baurecht und Gesellschaftsrecht dazu“, erklärt Kuhne. Einige seiner Mitarbeiter besuchten gerade entsprechende Weiterbildungen. „Angestrebt wird von uns auch noch die Fachanwaltschaft für Miet- und Wohnrecht“, ergänzt der Kanzleigründer. Seit 23 Jahren berate er in diesem Bereich für den Haus- und Grundverband Marburg-Biedenkopf. Zudem hat die Kanzlei einen Schwerpunktbereich, der über die anwaltliche Tätigkeit hinausgeht: „Wir haben eine eigene Insolvenzverwaltungsabteilung“, erläutert Kuhne. Er und sein Partner seien auch Insolvenzverwalter.

Über die Jahre hat Kuhne eine Veränderung des Anwaltsmarktes bemerkt. „Der Markt entwickelt sich hin zu größeren Kanzleien und zu spezialisierteren Kanzleien“, berichtet der 55-Jährige, der für die Zukunft optimistisch ist. Auch seine Kanzlei folge diesem Trend. „Und damit einhergehend, werden wir auch weiter expandieren“, erklärt Kuhne.

Gefeiert wurde das 25-jährige Bestehen der Anwaltskanzlei bereits in der vergangenen Woche. Da organisierten die Mitarbeiter für ihren Chef eine Überraschungsparty. Statt Terminen mit Klienten gab es Essen und Trinken.

von Katharina Kaufmann

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