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Genossenschaftler trotzen der Krise

VR Bank HessenLand Genossenschaftler trotzen der Krise

Gut gelaunt präsentierte gestern der Vorstand der VR Bank HessenLand die Zahlen für das Jahr 2011: Plus 2,9 Prozent im Kreditgeschäft, Minus 0,6 Prozent bei den Kundeneinlagen und ein Jahresüberschuss von 2,3 Millionen Euro.

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Der Vorstand der VR Bank HessenLand mit Prokurist Richard Wagner (von links), Werner Braun, Ralph Kehl und Vorsitzender Helmut Euler stellten die Bilanz für 2011 vor.

Quelle: Katharina Kaufmann

Kirchhain. „Wir sind die Guten!“ – so lautete das Fazit des Vorstandsvorsitzenden der VR Bank HessenLand eG, Helmut Euler, als er gestern Nachmittag die Zahlen für das Geschäftsjahr 2011 vorlegte. Die Bilanz sei ein Ergebnis der bodenständigen Geschäftspolitik und der hohen Motivation der Mitarbeiter des genossenschaftlichen Kreditinstituts.

Die aktuelle Entwicklung in der Bankenlandschaft betrachtet der Vorstand der VR Bank HessenLand allerdings mit Sorge: Die betriebswirtschaftlich untragbaren Tages- und Jahresgeldsätze von teilweise bis zu drei Prozent verdeutlichen die Liquiditätsnot mancher Banken“, sagte Euler und ergänzte: „Da lauern Risiken. Diese Institute sind die nächsten Kandidaten für staatliche Finanzhilfen.“

Deshalb sind die drei Vorstandsmitglieder – neben Euler, gehören auch Werner Braun und Ralph Kehl zu dem Gremium – besonders stolz darauf, dass die VR Banken in Deutschland durch die Ratingagentur Standard & Poor‘s auf AA- mit stabilem Ausblick hochgestuft wurden.

„Keine deutsche Privatbank verfügt über ein besseres Rating als wir“, betonte der Vorstandsvorsitzende: „Wir leben und wirtschaften in und mit der Region und tragen Verantwortung für die Gestaltung der Zukunft.“ Den deutlichen Mitgliederzuwachs von 1.426 auf insgesamt 38.525 zum Jahresende sieht Werner Braun deshalb als „Vertrauensbeweis der Kunden in unsere Bank“.

von Katharina Kaufmann

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