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Fokus liegt auch auf Neubau

GWSBG Fokus liegt auch auf Neubau

Zufrieden bilanzierte der Vorstand der Gemeinnützigen Wohnungs- und Siedlungsbaugenossenschaft eG (GWSBG) ein erfolgreiches abgelaufenes Geschäftsjahr.

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Aufsichtsrat und Vorstand der Genossenschaft bilanzierten bei der Mitgliederversammlung ein erfolgreiches Geschäftsjahr und ehrten Günther Hampel (Vierter von links) und Werner Wisker (Fünfter von rechts) für ihre 50-jährige Mitgliedschaft.

Quelle: Beatrix Achinger

Marburg. So hat sich etwa die Ertragslage der Gesellschaft gegenüber dem Vorjahr abermals positiv entwickelt, indem sich ein um rund 109.000 Euro erhöhter Jahresüberschuss von rund 226.000 Euro im Ergebnis niederschlug. Grund hierfür sei ein deutlich verbesserter Rohertrag, bedingt durch höhere Mieteinnahmen und sonstige Erträge und durch relativ konstante Instandhaltungskosten bei der Hausbewirtschaftung, heißt es im Geschäftsbericht. Laut der Prognosen wird die Genossenschaft auch in den kommenden Jahren über ausreichende Liquidität verfügen.

Die Genossenschaft verbuchte darüber hinaus einen Bilanzgewinn von rund 114.000 Euro. Neben der Einstellungen in die gesetzliche Rücklage und in die Bauerneuerungsrücklage beschloss die Versammlung, den restlichen Gewinn anstatt einer Auszahlung von Dividenden für Modernisierungen und Sanierungen zurückzulegen.

Auffällig hohe Fluktuation prägte vergangenes Jahr

Die Zahl der Mitglieder belief sich Ende 2016 auf 495. Zum Bestand gehören derzeit 438 Wohnungen, davon 186 öffentlich geförderte und 252 freifinanzierte Wohnungen, in 75 Häusern. Hinzu kommen 77 Garagen und 3 Stellplätze. Auffällig sei ein Anstieg der Fluktuation um 45,95 Prozent gewesen. Denn das vergangene Jahr brachte 54 Wohnungswechsel und 13 Garagenwechsel. Als Gründe nennt der Vorstand eine steigende Altersstruktur und den beruflichen und privaten Werdegang einzelner Mitglieder.

Wie aus dem Lagebericht des hauptamtlichen Vorstands Stefan Funk hervorgeht, stehen ­altersbedingte Bestandssanierungen sowie Neugestaltungen und Veränderungen des Wohnumfeldes weiterhin im Fokus. Darüber hinaus werde die Genossenschaft aufgrund des Bedarfs an zusätzlichem Wohnraum in Zukunft auch den Neubau forcieren und die Möglichkeiten der Erweiterung des Bestandes vorantreiben.

Nach einem Beschluss aus dem vergangenen Jahr soll etwa ein bestehendes Gebäude in Wehrda aufgestockt und angebaut werden, insgesamt entstünden so sechs Wohnungen. Baubeginn ist im Herbst. Die Gesamtmodernisierung einer Liegenschaft in Kirchhain wurde vergangenes Jahr fertiggestellt, die Gestaltung der Außenanlage sei im Frühjahr beendet worden.

Ein Schwerpunkt der Aufgabenstellung sei darüber hinaus die energetische Modernisierung. So baute die GWSBG in drei weiteren Liegenschaften in Kirchhain in Kooperation mit den Stadtwerken Marburg Heizungen mit Nahwärmeversorgung ein. In zwei Liegenschaften in Cölbe wurden Gas-Zentralheizungen installiert. In Cappel entstand zudem der größte Spielplatz, den die Genossenschaft je gebaut hat, so Stefan Funk ( die OP berichtete).

  • Für ihre 50-jährige Mitgliedschaft in der Genossenschaft ehrten Vorstand und Aufsichtsrat Günther Hampel und Werner Wisker.

von Beatrix Achinger

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