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Gemeinde Dautphetal baut die Pützwiese aus

Straßenbau Gemeinde Dautphetal baut die Pützwiese aus

Ein Zubringer für das Mischgebiet in der neuen „Grünen Mitte“ Dautphetals entsteht und wird während der Landesstraßenerneuerung als innerörtliche Umgehung dienen. Bevor die Bauarbeiten richtig los gehen können, muss erst eine Gasdruckregelstation versetzt werden, damit eine 6 Meter breite Fahrbahn und ein 1,5 Meter breiter Gehweg entstehen können.

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In dem grünen Metallhäuschen verbirgt sich eine Gasdruckregelstation der Eon Mitte. Diese muss versetzt werden, bevor die Straße Pützwiese ausgebaut werden kann.

Quelle: Gianfranco Fain

Dautphetal. Die Bauarbeiten an der Landesstraße 3042 (die OP berichtete), bilden den Auftakt zu einem „Gesamtpaket“ an Straßenbauten, der das Aussehen Friedensdorfs und Dautphes maßgeblich verändern wird. Während dem Bau des ersten Abschnitts der Landesstraße im nächsten Frühjahr der zweite folgen wird, sollen der dazu parallel verlaufenden Straße Pützwiese am Montag, 8. Oktober, auch die Bagger anrollen.

Dann wird mit dem Ausbau der Straße begonnen, die als Zubringer für das geplante Mischgebiet - Wohn- und Gewerbeflächen - am Rande der neuen „Grünen Mitte“ konzipiert ist. Auf 350 Meter Länge werden Regen- und Schmutzwasserkanal verlegt, Versorgungsleitungen der Telekom und der Eon Mitte sowie eine Gashochdruckleitung verlegt. Danach erfolgt der Vollausbau der 6 Meter breiten Fahrbahn und eines 1,5 Meter breiten Gehwegs, auf der den ehemaligen Bamberger-Hallen gegenüberliegenden Seite, erklärt Projektleiter Harald Becker vom gemeindlichen Bauamt Dautphetals.

Die Erschließung des Mischgebietes mit der Einrichtung der durchgängigen Verbindung vom Kreisel am Rathaus bis zu der Straße „Auf den Högern“ hat für die Gemeinde auch noch einen nützlichen Nebeneffekt. Wenn im Frühjahr mit dem Ausbau des zweiten Teils der Landesstraße mit einer Vollsperrung begonnen wird, steht dem innerörtlichen eine Umgehung zur Verfügung.

So sind diese Bauarbeiten auch als Gesamtpaket zu sehen, dass auch so ausgeschrieben wurde und für rund 2,3 Millionen Euro an die Unternehmen Herzog, Jakob und Weigel vergeben wurde, erklärt Becker. Die Kosten verteilen sich dabei folgendermaßen: rund 1,1 Millionen Euro trägt die Gemeinde Dautphetal, eine Million Hessen Mobil, der Abwasserverband ist mit 120000 Euro beteiligt und die gemeindlichen Wasserwerke mit 900000.

Bevor die Arbeiten an der Pützwiese jedoch beginnen können, muss erst noch eine Gasdruckregelstation der Eon Mitte versetzt werden. Das Grüne Metallhäuschen, das die ehemaligen Bamberger Werke mit Energie für die Badewannenproduktion versorgte, steht der Neuerung noch im Weg.

von Gianfranco Fain

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