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Gäste lassen Jahr besinnlich ausklingen

Gladenbach Gäste lassen Jahr besinnlich ausklingen

Zum Jahresabschluss lud die Landseniorenvereinigung Biedenkopf nach Gladenbach ins Hotel „Zum Schloßgarten“ ein.

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Vor etwa 60 Landsenioren stellte Marga Schmidt aus Holzhausen/H. die Entstehungsgeschichte des Liedes „Stille Nacht, Heilige Nacht“ vor.

Quelle: Helga Peter

Gladenbach. Vorsitzender Dr. Konrad Schulz begrüßte die etwa 60 Gäste, ganz besonders als Referentin Marga Schmidt aus Holzhausen/H., die an den Anfang ihres Vortrages über die Entstehungsgeschichte des wohl bekanntesten Weihnachtsliedes „Stille Nacht, Heilige Nacht“ eine Andacht stellte. Sich hoch zu arbeiten scheine dem menschlichen Ehrgeiz zu entsprechen, sagts sie. Dem entgegen habe sich Gott mit dem Kind in der Krippe „herunter gearbeitet“ und dies deshalb, damit die Menschen als seine Kreaturen hoch kommen. Die Botschaft der Engel „Ehre sei Gott in der Höhe und Frieden auf Erden“ sei auch heute sehr aktuell. Dem Frieden gehe die Ehre Gottes voraus. Der Friede sei ein Zuspruch Gottes, der größer sei als der menschliche Verstand. Frieden sei von Menschen alleine nicht machbar. Wer den Frieden Gottes ablehne, dessen Bemühungen um Frieden seien zum Scheitern verurteilt.

Im Verlauf der besinnlichen Stunde stellte Marga Schmidt in Wort und Bild die Entstehung des Weihnachtsliedes „Stille Nacht, Heilige Nacht“ vor, das, wie sie ausführte, weltweit in 300 Sprachen gesungen werde. Nach den Kriegswirren der napoleonischen Feldzüge mit Plünderungen, Armut und Not habe in dem salzburgischen Oberndorf in einem harten Winter der aus armen Verhältnissen stammende Hilfsprediger Josef Mohr ein Lied gedichtet, und dazu habe Lehrer Xaver Gruber, selbst ein leid geprüfter Mann, der seine Frau und acht Kinder durch den Tod verloren hatte, die Melodie verfasst.

Am 24. Dezember 1818 sei dieses Lied in der Oberndorfer Kirche im Salzburger Land zum ersten Mal erklungen. Dazu verlas Marga Schmidt ein Gedicht eines unbekannten Dichters, der dieses Geschehen in die rechten Worte gesetzt hatte. Mit Advents- und Weihnachtsliedern stimmten sich die Landsenioren auf die Festtage ein. Dr. Schulz kündigte an, dass das nächste Treffen am 18. Januar 2012 stattfinde. Dann soll ein Panoramafilm von den Rachelshäuser Höhen gezeigt werden.  Am 21. Februar laden die Landsenioren zu einer weiteren Vortragsveranstaltung unter dem Thema „Die Bauersfrau aus dem hessischen Hinterland“ ein.

von Helga Peter

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