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GEA CFS packt rund um den Globus ein

Wallau GEA CFS packt rund um den Globus ein

Seit mehr als 60 Jahren sitzt das Unternehmen GEA CFS, einstmals Krämer & Grebe, im Biedenkopfer Stadtteil Wallau. Während der Standort immer derselbe blieb, entwickelten sich die Produkte immer weiter.

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Innovation gibt es nicht auf Knopfdruck

Wo zunächst hauptsächlich Fleischereimaschinen hergestellt wurden, begann Ende der 60er Jahre mit der Produktion der ersten Tiefzieh-Verpackungsmaschine eine ganz neue Ära: Heute bauen Mitarbeiter der GEA CFS im Biedenkopfer Stadtteil Wallau hochtechnisierte Maschinen nach dem altbewährten Prinzip.

Quelle: Katharina Kaufmann

Wallau. Als Gründungsjahr des Unternehmens, das heute unter dem Namen GEA CFS (Convenience Food Systems) Germany GmbH firmiert, nennt Stefan Krakow das Jahr 1942.

In diesem Jahr, so der Leiter des Produktmanagements und der Verkaufsunterstützung, wird die Maschinen- und Modellfabrik Krämer & Grebe KG gegründet. Man beschäftigt sich schon zu dieser Zeit mit der Konstruktion „moderner“ Fleischereimaschinen.

Während des Zweiten Weltkriegs werden jedoch vor allem Form- und Gießereieinrichtungen für die Flugzeugindustrie und Modelle von Flugzeugmotoren für die Firmen Junkers, BMW und Daimler Benz hergestellt.

Nach dem Kriegsende bleibt das Wallauer Unternehmen drei Monate geschlossen, bevor mit 135 Mitarbeitern der Betrieb wieder aufgenommen wird. Hergestellt werden nun zunächst Haushaltsgeräte, dann kleine Kutter, Handwölfe und Füllmaschinen für das Fleischer-Handwerk.

„Nach und nach wendete sich der Produktionsschwerpunkt von Fleischer-Maschinen für das Handwerk hin zu Geräten für die fleischverarbeitende Industrie“, berichtet Stefan Krakow. Das Geschäft sei immer erfolgreicher geworden, das Unternehmen immer größer.

435 Mitarbeiter arbeiten derzeit auf dem Firmengelände im Biedenkopfer Stadtteil Wallau. „Wir bemühen uns, möglichst Menschen aus der Region einzustellen, selbst bei den Ingenieuren. Denn wir sind darauf angewiesen, dass uns die Mitarbeiter längere Zeit erhalten bleiben, damit sie die speziellen Kundenanforderungen lösen können“, erklärt Krakow.

Schließlich sei jede Maschine mehr oder weniger ein Unikat und auf die Wünsche der Kunden angepasst. 350 Maschinen werden im Jahr in Wallau produziert, doch nicht nur damit befassen sich die Mitarbeiter: „Wir haben auch ein Technologiezentrum, das es uns erlaubt, eigene Ideen sowie Ideen unserer Kunden umzusetzen und Neues zu entwickeln“, betont Krakow.

Der Trend gehe zur Prozessoptimierung und Effizienzsteigerung, „und darauf müssen wir reagieren können“, fügt er hinzu. So wie im Laufe der Unternehmensgeschichte auf alle Trends reagiert worden ist.

von Katharina Kaufmann

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