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Für Rewe hat das Warten ein Ende

Baubeginn Für Rewe hat das Warten ein Ende

Was lange währt, wird endlich gut: Der Neubau für den Rewe-Markt in Kirchhain hat begonnen. Ab Dezember wird er den bisherigen Markt Im Riedeboden ablösen.

Kirchhain. Lange hat die Rewe Gruppe darauf gewartet, in Kirchhain einen neuen Markt bauen zu dürfen, jetzt hat das Warten ein Ende und die Bagger dürfen endlich auf die Grünfläche in der Straße „Im Riedeboden“ - nur einen Steinwurf vom alten Standort entfernt - rollen. Dort entsteht in den nächsten Monaten bis Dezember ein ganz neuer Supermarkt mit einer Verkaufsfläche von rund 1400 Quadratmetern.

Zahlreiche Vertreter der Stadt Kirchhain waren der Einladung des Bauherren, der Firma Procom, und des künftigen Betreibers, der Rewe Naumann oHG, gefolgt und stießen auf einen reibungslosen Bau-Verlauf an. Kirchhains Bürgermeister Jochen Kirchner freute sich, dass Rewe sich entschlossen habe, in Kirchhain in die eigene Zukunft zu investieren. Rewe-Partnerkaufmann Bruno Naumann, der seit Juni 2009 gemeinsam mit seiner Familie auch den bestehenden Kirchhainer Rewe-Supermarkt führt, sagte, er freue sich darauf, die Kunden bald in einem schönerem und modernerem Ambiente begrüßen zu können.

„Visitenkarte“ des neuen Marktes sollen nach Angaben der Rewe Gruppe die Obst- und Gemüseabteilung sowie die Frische-Abteilungen sein, allen voran die Servicetheke der Rewe-Metzgerei. Im Eingangsbereich will darüber hinaus die Bäckerei Jungclas einen neuen Backshop inklusive eines Bistros eröffnen. Zudem sollen vor dem Gebäude für die Kunden 120 Parkplätze zur Verfügung stehen.

Der Rewe-Markt in Kirchhain existiert bereits seit dem Jahr 1973. Mehrfach hatte der frühere Betreiber, Jürgen Thomé, versucht, den Markt zu erweitern - allerdings ohne Erfolg (die OP berichtete). Um den Anbau eines Getränkefachmarktes hatte sich die Handelsgesellschaft schon zu Zeiten von Kirchners Vorgänger Klaus Hesse (SPD) vergeblich bemüht. Zuletzt musste der Markt im Jahr 2008 wegen der Neubaupläne für den Kirchhainer Festplatz und das Bahnhofsareal in die Warteschleife, weil die Stadt ihr vom Regierungspräsidium Gießen genehmigtes Verkaufsflächenkontingent weitgehend ausgeschöpft hatte. Damals wollte Rewe einen Neubau mit einer Verkaufsfläche von rund 1500 Quadratmetern.

Damit fällt der jetzige Neubau etwas kleiner aus, als vor vier Jahren noch gewünscht. Beim offiziellen ersten Spatenstich waren sich aber alle beteiligten von Jochen Kirchner über Bruno Naumann bis zu Helmut Denner vom Bauunternehmen Procom und Kirchhains Bauamtsleiter Volker Dornseif einig: Der Neubau gleich neben dem bestehenden Markt muss sein, und es ist gut, dass er jetzt kommt.

von Katharina Kaufmann

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