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Für Flickarbeiten fällt mehr Geld an

Haushalt Dautphetal Für Flickarbeiten fällt mehr Geld an

Die Straßenschäden, die aufgrund des lang anhaltenden Winters aufgetreten sind, nahm die Dautphetaler CDU zum Anlass, einen Antrag zur Aufstellung einer Prioritätenliste zu initiieren. Dieser Vorstoß fand keine Mehrheit.

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Bereits im März waren die Mitarbeiter des Bauhofs der Gemeinde Dautphetal im Einsatz, um die Löcher in den Straßen zu flicken. Archivfoto

Dautphe. Mit der Verabschiedung des Haushaltsplans 2010 haben die Parlamentarier zugestimmt, 2010 insgesamt 250 000 Euro weniger für die Sanierung der gemeindlichen Straßen auszugeben. „Damit wird der Bauamtsleiter Konrad Moog nicht auskommen“, prognostizierte Dr. Horst Falk und begründete mit dieser Aussage seinen Antrag zur Aufstellung einer Prioritätenliste. Mit 100 000 Euro käme die Gemeinde bei der Beseitigung der Winterschäden auch dann nicht hin, wenn sie diese nur flicken würde. „Wir müssen mehr Geld freischalten“, mahnte Falk in der jüngsten Gemeindevertretersitzung. Der Antrag sei kein „Show-Antrag“, sondern ein Signal dafür, dass „wir mehr Mittel ausgeben müssen“, ergänzte der CDU-Chef.

„Jetzt treiben Sie es auf die Spitze“, kommentierte Helmut Griesel (SPD) den Antrag. Bei der Aufstellung des Haushalts habe der Bürgermeister nicht wissen können, dass der Winter derart streng war. Die Kosten für die Ausbesserung der Winterschäden schätzte Griesel auf 300 000 bis 400 000 Euro. Geld, dass die Gemeinde zur Verfügung stellen müsse. Dazu bräuchte man keine Prioritätenliste erstellen lassen.
Mehrheitlich wurde der CDU Antrag in der Abstimmung abgelehnt.

Den CDU-Antrag, eine Biogasanlage in Dautphetal anzusiedeln, fand hingegen bei drei Neinstimmen die Zustimmung der Dautphetaler Gemeindevertreter.

von Silke Pfeifer-Sternke

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